Kunstausstellung

Meta Grgurevič - Impossible Machines


Das Künstlerhaus, Halle für Kunst & Medien in Graz (Österreich) und die UGM Maribor Art Gallery (Slowenien) präsentieren in Zusammenarbeit mit der Stiftung Marignoli di Montecorona in Spoleto (Italien) den ersten umfassenden Werksüberblick der Künstlerin Meta Grgurevič, eine der erstaunlichsten slowenischen Künstlerinnen der jüngeren Generation.

In ihrer Arbeit untersucht und konstruiert Grgurevič kinetische Systeme und setzt sie zu mehrdimensionalen Settings zusammen. „Meta Grgurevič: Impossible Machines“ ist eine Ausstellung in zwei Teilen, die gleichzeitig in Maribor und Graz stattfindet und die Schlüsselwerke der Künstlerin aus den letzten acht Jahren zeigt.



Grgurevič ist Teil einer bahnbrechenden Generation slowenischer Künstlerinnen, die ihr Studium Mitte der 2000er Jahre an der Accademia di Belle Arti in Venedig absolvierte. Von Anfang an trat Grgurevič als Außenseiterin in die Szene ein und trieb den Diskurs zeitgenössischer Kunst in Slowenien in bisher unerforschte Richtungen. Wie viele Kunstschaffende der Gegenwart begreift sie das künstlerische Arbeiten als eine gemeinschaftliche Anstrengung, indem sie mit anderen Künstlerinnen kollaboriert, die Performativität als Schlüsselelement des künstlerischen Prozesses einbezieht und ihre Werke als Gesamterlebnisse formt. Gleichzeitig widmet sich Grgurevič einer sehr gründlichen Erforschung von Kunst, die im Bezug zu Technologie und dem Prozess der Materialisierung wissenschaftlicher und künstlerischer Ideen steht, wodurch sie eine Faszination für mechanische Systeme, die Bewegung, Lichteffekte oder Illusionen erzeugen, entwickelte. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Experten aus den Bereichen Elektrotechnik und Mechanik, Musik und Theater zerlegt und dekonstruiert Grgurevič Mechanismen von innen heraus und sucht auf beinahe obsessive Weise nach Perfektion in der Bewegung und der gegenseitigen Abhängigkeit mechanischer Elemente. „Das Studium und die Vorstellung von verschiedenen Mechanismen oder kinetischer Systeme, die Entdeckung ihrer Funktionsweise, die Auswirkungen ihrer Existenz und die Regeln ihres Innenlebens haben mich schon immer gereizt und mich zu unerwarteten Erfahrungen getrieben.“



UGM Maribor Art Gallery (Slovenia) and Künstlerhaus, Halle für Kunst & Medien in Graz (Austria) in collaboration with The Marignoli di Montecorona Foundation in Spoleto (Italy) are proud to present the first comprehensive overview of works by Meta Grgurevič. Meta Grgurevič is one of the most intriguing Slovenian artists of the younger generation. In her work she studies and constructs kinetic systems and assembles them into multidimensional settings. "Meta Grgurevič: Impossible Machines" is an exhibition in two parts, running concurrently in Maribor and Graz and representing the artist's key works created over the past eight years.
Grgurevič is part of a breakthrough generation of Slovene graduates of Accademia di Belle Arti in Venice during the mid-2000s. From the very beginning, she entered the scene as a maverick, pushing the discourse of contemporary art in Slovenia into previously unexplored directions. Like many artists of this generation, she approaches artmaking as a collaborative effort, working together with other artists, incorporating performativity as a key element of the artistic process and shaping a work of art into a total experience. At the same time, Grgurevič is dedicated to a very intimate exploration of art in relation to technology and to the process of materialisation of scientific and artistic ideas, through which she developed a fascination with mechanical systems that create movement, light effects or illusions. Working with various experts in the fields of electrical engineering and mechanics, music and theatre, Grgurevič dissects and deconstructs mechanisms from within and in an almost obsessive manner looks for perfection in the movement and the interdependence of mechanical elements. "Studying and imagining different mechanisms or kinetic systems, discovering how they operate, the impact of their existence and their rules of inner workings, has always spurred my interest and pushed me towards an unexpected experience."


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