Vortrag · Diverses

Mensch der Zukunft: Selbst gemacht? Grenzen und ungeahnte Möglichkeiten der Biotechnologie


Wie können neue Technologien eingesetzt werden, um Krankheiten zu heilen und die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen? Werden wir in Zukunft unsere eigene DNA einfach selber schreiben, um nicht nur gesünder, sondern auch schöner, stärker und besser zu werden? Zukunftsszenarien und Utopien sind heute zum Teil bereits im Raum des Machbaren. Wie gehen wir mit diesen ungeahnten Möglichkeiten um – wo liegen die Grenzen der Biotechnologie?
Die Wiener Vorlesungen sind ein zeitgemäßes und frei zugängliches Format der Wissenschaftsvermittlung der Stadt Wien, um Erkenntnisse und Ideen aus Wissenschaft und Forschung mit der Wiener Bevölkerung aller Altersgruppen und an vielfältigen Orten zu teilen. Im Jahr 2019 wollen sich die Wiener Vorlesungen nach dem Motto „Wien 2050“ den Möglichkeiten, Chancen und Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte, dem Wandel von Arbeits- und Lebenswelten annähern, indem verschiedene utopische und dystopische Vorstellungen in den Fokus genommen werden, um zu erfahren, was uns künftig erwarten kann – aber auch soll.

Vortrag von
Jürgen Knoblich, Molekularbiologe, Wissenschaftlicher Direktor am IMBA
Lesung von
Marc Elsberg, Schriftsteller und internationaler Bestsellerautor, aus seinem Roman HELIX
Anschließendes Gespräch mit
Jürgen Knoblich, Marc Elsberg und Christiane Druml, Juristin und Bioethikerin; Vorsitzende der Österreichischen Bioethikkommission
Moderation:
Marlene Nowotny, Wissenschaftsjournalistin und Redakteurin bei Ö1


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