Literatur

Melancholie im September


der begriff der melancholie ist so weitreichend wie brüchig. im laufe der kulturgeschichte bemühten sich sowohl philosophie als auch theologie, medizin, psychologie, psychiatrie und sämtliche künste um eine eingrenzung, wobei zwischen erklärung und verklärung des melancholischen gemüts oft kaum noch zu unterscheiden war. fix scheint allerdings, dass melancholie gegensätzliche kräfte freizusetzen imstande ist: inspiration und verzweiflung, widerstand und kapitulation, unerschütterliches phlegma und tiefste depression.
“melancholie im september – the survival of the weakest” spannt ein seil über die abgründe der schwermut. darauf tanzen werden diese autorinnen und performer, musikerinnen und theoretiker der “schwarzen galle”:

johannes ullmaier (ger), olinka vistica (cro), deborah levy (gbr), clara frühstück/tobias leibetzeder/fritz ostermayer/christine sbaschnigg (aut), marion poschmann (ger), thomas melle (ger), raphaela edelbauer & simon goritschnig (aut) & plus sfd-klasse, stella sommer (ger)


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