Tanz · Theater

Meine Seele hört im Sehen


Barocke Arien, nicht nur von Händel, begleiten die Tänzer des Balletts der Oper Graz in einem Jahreszeiten-Zyklus des Werdens und Vergehens…

Meine Seele hört im Sehen

Ein Tanzabend von Jörg Weinöhl
Vokal- und Instrumentalmusik des Barock
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„Meine Seele hört im Sehen, wie den Schöpfer zu erhöhen, alles jauchzet, alles lacht“, so dichtet Barthold Heinrich Brockes. Diese Verse hat Georg Friedrich Händel in der sechsten seiner „Neun Deutschen Arien“ vertont. „Meine Seele hört im Sehen, alles jauchzet, alles tanzt!“ könnte es im ersten Ballett- Abend der Saison ebenso gut heißen. Oder auch „Meine Seele tanzt im Hören, Meine Seele sieht im Tanzen, alles jauchzet, alles lacht!“

Die Freude am Dasein an sich, an der von Gott geschenkten Form, die wir Leben nennen, findet in Händels Arie ihren lebensfrohen und zugleich höchst spirituellen barocken Ausdruck. Und wo gejauchzt und gelacht wird, da fängt man gerne an zu tanzen … das jedenfalls inspiriert Ballettdirektor Jörg Weinöhl zur Verwirklichung dieses Ballettabends in der intimen Situation auf der Opernbühne: Tänzer, das Barock- Orchester und die Zuschauer befinden sich in unmittelbarer Nähe. Barocke Arien, nicht nur von Händel, begleiten die Tänzer des Balletts der Oper Graz in einem Jahreszeiten-Zyklus des Werdens und Vergehens…
Vanitas und Lebenslust lösen einander ab in diesem Reigen, der die Seele der Musik, des Tanzes, des Seins zum sichtbaren Klingen bringen und die Empfänglichkeit dafür öffnen will.

Musikalische Leitung
Robin Engelen
Choreographie
Jörg Weinöhl
Ausstattung
Saskia Rettig
Licht
Bernd Purkrabek
Dramaturgie
Jörg Rieker


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