Theater

Meine Schwester (H)elena


Mit Humor und Tiefgang erzählt dieses Stück von einem Sohn, der sich auf den Weg macht, seine an Demenz erkrankte Mutter im Pflegeheim zu besuchen.

MIT Nevena Lukic, Elisabeth Nelhiebel

Schon mal in ein Buch hinein gefallen? Nicht in die Geschichte, sondern direkt in den Text. Der fünfzehnjährigen Mila passiert genau das, sie erwacht ausgerechnet im Tagebuch ihrer Mutter. Mit einem Mal befindet sie sich mitten auf den Buchseiten, auf Insektengröße geschrumpft, zwischen den einzelnen Wörtern. In dieser Welt der Schrift lauern einige Gefahren: Die Buchstaben scheinen ein Eigenleben zu führen. Mila weiß überhaupt nicht, wie sie hier gelandet ist, noch wie sie wieder herauskommt. Auch nicht, wer das sonderbare Mädchen namens Elena ist, dem sie dort zwischen den Buchdeckeln begegnet. Ist es wirklich ihre Schwester, wie Elena behauptet? Aber Mila ist doch ein Einzelkind. Welche Familiengeheimnisse verstecken sich in dem Tagebuch? Wie viel weiß Mila wirklich über die Vergangenheit ihrer Mutter? Und wird es Mila mit Elenas Hilfe gelingen, einen Ausgang aus dem Buchstabenlabyrinth zu finden?

"Meine Schwester (H)elena" handelt von der Bedeutung der Zeichen, der Erinnerung und der Kraft des Erzählens.

Besetzung:
Theater Taka Tuka


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