Klassik

Meine Religion: Musik. Hoffnung - Sopran Jowita Sip & Pianist Roman Teodorowicz


Sopran-Sängerin JOWITA SIP hat als Geheimnis ihres Erfolges ein klassisches Werk-Repertoire unter griffigem Themenkomplex, ihre polnische Herkunft und ihr attraktives Äußeres mit temperamentvoll-charmanter Ausstrahlung: das macht ihre Art, Sopran-Werke zu interpretieren, reizvoll. Sie tritt im Roten Salon der OESTIG LSG zum vierten Mal auf. Ihr polnischer „Sideman“ am Klavier ist ROMAN TEODOROWICZ: Als Solist wird er neben dem berühmtem BACH-Ohrwurm „Praeludium und Fuge C Dur“ aus „Das wohltemperierte Klavier“, dem energiereichen „Intermezzo“ aus SCHUMANNs „Faschingsschwank aus Wien, op. 26“, CHOPINs „Tonleiter-Wasserfall“ „Etude in F-dur Op.10 Nr. 8“ mit einem weiteren Teil aus DEBUSSYs „Childrens Corner“, nämlich mit dem Musikgeschichte spielenden „Doctor Gradus ad Parnassum“, faszinieren.

JOWITA SIP kümmert sich indessen gezielt um die Themen-Aufmacher „Meine Religion: Musik. Hoffnung“: sie spannt den Bogen von einschlägig religiösen und Barock-klerikalen Liedern wie BACHs bekannter Pfingstkantate „Mein glaeubiges Herze“, MOZARTs Motette für Sopran, dem vierten Satz „Alleluja“ aus „Exultate, Jubilate“, sowie MOZARTs mit 11 Jahren komponierter Passionsarie „Betracht dies Herz“ aus „Grabmusik KV42“ und „Il mio bel foco“ des Barockkomponisten BENEDETTO MARCELLO.

Das geht über in eine hoffnungsvolle Liebesstimmung mit Selbstreflexionspotential, die mit der Kraft der aufblühenden Natur im Frühling um sich greift: die „Cavatina der Semiramis“ aus ROSSINIS melodramatischer Oper ist ein Liebeslied, das auch die Persönlichkeit der Semiramis beleuchtet. PERGOLESIs „Se tu m´ami“ sagt es duch den Titel „Wenn du mich liebst“. Der polnische Komponist MIECZSLAW KARLOWIC hofft mit „Z nowa wiosna“ auf das Kommende, übersetzt: „Mit einem neuen Frühling“ . In „Durch die weiten Felder“ aus der LEHAR-Operette „Wo die Lerche singt“ schwärmt SIP alias Bauernmädchen „Margit“ von ihrer Heimat, wo sie nach einer glücklosen Verbindung in der Stadt ihren früheren Freund wiederfindet. Eine Hymne auf die Kulturstadt Wien an der Donau ist „You and the Waltz and I“ der 1933 emigrierten Hollywood-Legende WALTER JURMANN. Das „Lied der Sylva“ aus LEHARs Operette „Die Csardasfürstin“ entstammt schließlich einer Handlung, in der die Richtigen nach einem Liebesdurcheinander zueinander finden. – Die Hoffnung stirbt zuletzt nicht!

Weiterführende Info auf www.rotersalon.at
Freie Spende
Reservierungen unter: [email protected]


Vergangene Termine