Vortrag

Mehr als ein Jahr danach – und jetzt …


Am 20. Jänner 2013 hat das österreichische Volk ein klares Ja zur allgemeinen Wehrpflicht bekannt. Einer Wehrpflicht, die von seiner Vertretung in Gesetzesform glasklar formuliert ist.
Die Bundes-Verfassung schreibt vor, das Heer nach den Grundsätzen eines Milizsystems einzurichten. Nicht „milizartig“, nicht „milizähnlich“, nicht als Heer, in dem die Miliz ein integrierter Bestandteil zu sein hat. Nein: es lautet genauso, wie im Satz zuvor aus dem B-VG Artikel 79 zitiert.

Seit Jahren scheint fernab des Interesses der Öffentlichkeit von der politischen Führung unter tatkräftiger Mitwirkung der obersten militärischen Führung genau das Gegenteil dessen „gestaltet“ zu werden, was das Volk bzw. dessen Vertretung bestimmt. Bislang regt das niemanden auf – fast alle schauen in guter österreichischer Tradition weg. Selbst jetzt, wo das Heer nicht mehr finanzierbar ist und auf dem Totenbett liegt …

Warum ist das so? Welche Konsequenzen ergeben sich, wenn jährlich 20.000 junge Österreicher zu den Fahnen „geeilt werden“ und dennoch kein Heer nach dem Willen des Volkes und seines Gesetzgebers zustande kommt? Welchen Sinn macht die Wehrpflicht in der gegebenen Struktur?

Nach einer Erklärung der Motivation zur Veranstaltung durch den Präsidenten der OG Burgenland, Oberst dIntD a.D. KommR Dr. Reinhard MÜCKE, diskutieren mit Angehörigen der Plattform "Einsatz für Österreich", Mitgliedern der Offiziersgesellschaft Burgenland und Vertretern einer interessierten Öffentlichkeit:
Prof. Walter SELEDEC
Amtsführender Vorsitzender der
Parlamentarischen Bundesheerkommission
Ing. Rudolf STROMMER
Landespolitiker und Mitglied der OG B
Dr. Michael SCHAFFER
Präsident der Bundesvereinigung der Milizverbände
Prof. DI Otto PRIELER
Bgld. Vorsitzender der Plattform „Einsatz für Österreich“
Moderation:
Mag. Manfred GÄNSDORFER
Studiengruppe Sicherheitspolitik

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