Vortrag · Literatur

Maxim Biller liest aus "Sieben Versuche zu lieben. Familiengeschichten"


Moderation: Christine Scheucher.

Maxim Biller, das Enfant terrible der deutschsprachigen Literatur, mit seinem neuen Buch exklusiv zu Gast in Österreich: Was hat das Heute mit dem Gestern zu tun? Warum wollen wir oft nichts von unserer Vergangenheit wissen, ohne die wir nicht die wären, die wir sind? Diese Fragen bilden den poetischen Kern von Maxim Billers Literatur. Bestimmte Figuren und Orte begegnen einem immer wieder in neuen, überraschenden Variationen: Gebrochene Väter, traurige Mütter und stolze Söhne genauso wie Stalins düsteres Moskau, das wilde Prag von 1968, das flirrende Berlin der Nachwendezeit, das stille, melancholische Hamburg und natürlich auch Tel Aviv, die weiße Stadt am Meer, in der man als Jude wenigstens manchmal vergessen kann, wie blutig die Geschichte des vergangenen Jahrhunderts war, ohne ihr ganz entkommen zu können.

Maxim Biller, geboren 1960 in Prag, lebt seit 1970 in Deutschland; studierte in Hamburg und München. Sein Bestseller Sechs Koffer stand auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis 2018. Zuletzt: Biografie (2016), Sieben Versuche zu lieben. Familiengeschichten (Kiwi 2020).
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Eintrittspreise (wenn nicht anders angegeben): € 6,- Vollpreis bzw. € 4,- ermäßigt. Karten erhalten Sie ausschließlich an der Abendkassa. Kartenreservierungen sind unter www.literaturhaus-graz.at bei der jeweiligen Veranstaltung möglich. Reservierte Karten sind spätestens bis 25 Minuten vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkassa abzuholen.


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