Kunstausstellung

Max Schaffer


In seiner für die Ringgalerie des Salzburger Kunstvereins konzipierten Arbeit „Die Erleuchtung schlägt zurück“ setzt sich Max Schaffer wie bereits in früheren Arbeiten mit den subjektiven Lesbarkeiten und transformativen Potentialen von Sprache auseinander.

In seiner für die Ringgalerie des Salzburger Kunstvereins konzipierten Arbeit „Die Erleuchtung schlägt zurück“ setzt sich Max Schaffer wie bereits in früheren Arbeiten mit den subjektiven Lesbarkeiten und transformativen Potentialen von Sprache im Verhältnis zur mentalen und physischen Wahrnehmung räumlicher Strukturen auseinander.

Ausgehend von Interviews und Texten zu Ausstellungen des Salzburger Kunstvereins, die der Künstler selbst nicht besuchte, konstruiert er anhand semantischer Verschiebungen und Zergliederungen ein neues Gewebe aus referenziellen Versatzstücken. Mittels der Übersetzung in seine Handschrift eignet sich Max Schaffer Formulierungen und Sichtweisen zu jenen beschriebenen Ausstellungen/Arbeiten an und konfrontiert sie in an Formeln und flüchtige Aufzeichnungen erinnernden Schriftbildern mit der Architektur des Gebäudes, in dem sie stattgefunden hatten. Hierbei entstehen Satzformationen, die immer wieder auch ihren fragmentarischen Charakter thematisieren und damit Fehldeutungen und Missverständnisse provozieren. Leerstellen und Unterbrechungen visueller, sprachlicher oder situativer Natur stehen in seiner Arbeit häufig im Fokus und eröffnen ihrerseits assoziative Räume, die im Wissen um das Unwissen eine ergänzende Interpretation einfordern.

Di. bis So. 12 bis 19 Uhr


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