Singer-Songwriter

Matthias Hofmann- "Willkommen in der Cerealität"


Matthias Hofmann steht für Klavierkabarett mit feinfühligen, ausdrucksstarken Texten, serviert an einer pikanten Kreation aus authentisch Erlebtem und schlicht frei Erfundenem. In seinem aktuellen Soloprogramm: „Willkommen in der CEREALITÄT“, singt er sich durch empfindsame, zum Teil salbungsvolle Kompositionen, irgendwo zwischen der Ernsthaftigkeit des Lebens und der Ironie
des Alltags. Ernst und Humor, im Übergang fließend, im Abgang teils trocken. Gutes Essen ist Balsam für Körper und Geist. Matthias Hofmann ist Melancholie, und Melancholie, ist bekanntlich das Vergnügen, traurig zu sein. Nicht alle, die lachen sind auch glücklich, manche sind traurig und lachen nur, um nicht zu weinen. Heitere Lieder schreibt Hofmann derzeit nur selten. Es ist der Clown, dem die Kinder ertrauen, nur nicht die Frauen, sie sind Kenner, lieben Männer. Mann ist er, aber Mann allein, will er nicht sein. Dazu ist er Manns genug. Viel mehr tiefgründiger Romantiker mit Hang zur Theatralik. So gleitet er von Beziehungs- zu Wirtschaftskrisen und erläutert auf ungewöhnliche Weise den Zusammenhang zwischen Klimaanlagen und der Erderwärmung.

Warum neigt man vor wichtigen Prüfungen paradoxer Weise dazu, unwichtiges dem Lernen vorzuziehen? Warum fühlt sich der Stuttgarter Fernsehturm seit einiger Zeit in den Medien vernachlässigt? Und was könnte man daraus lernen, wenn man endlich einmal einsehen würde, dass heute gestern morgen war? Über sich selbst sagt er: „Wo immer ich bin, suche ich nach einem malerischen Aussichtsplatz, von weiter
oben sieht alles immer etwas einfacher und kleiner aus. Ich bin verliebt in das Meer, also singe ich vom Meer, ich hangle mich Tag für Tag durch das Leben, verfolgt von den unterschiedlichsten Ängsten und Nöten. Doch am Ende bleibt mir immer nur die Erkenntnis, dass das Leben einfach keine Sicherheit bietet.“ Ein romantischer Abend zum Träumen und Nachdenken - über das was war, was ist und was noch kommt.


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