Pop / Rock

Matthäus Bär - Stromgitarre, Schlagzeug, Bass


Kinderkonzert ab 5 Jahren

Matthäus Bär macht laute und leise Lieder für große und kleinere Hörer und Hörerinnen. Der Falter bezeichnet seine Songs als die „beste elternfreundliche Kindermusik der Welt“. Sein Debutalbum „Stromgitarre, Schlagzeug, Bass“ orientiert sich in Komposition, Struktur und Sounddesign an guter Pop-Musik. Sei 2013 schlägt er mit seiner Little Hipster Band eine Brücke zwischen Kinder- und Erwachsenenunterhaltung, ganz der Parole folgend: „Das hier ist kein Kindergarten, das ist eine Rockband.“

Das Projekt Matthäus Bär wurde 2013 mit der Zielsetzung ins Leben gerufen, eine Brücke zwischen Kinder- und Erwachsenenunterhaltung zu schlagen. Die 11 Tracks des Debutalbums orientierten sich demnach in Komposition, Struktur und Sounddesign an zeitgenössischer, qualitativ hochwertiger Pop-Musik – Radio-Airplay u.a. auf FM4 sowie eine vergriffene erste Auflage zeugen von einem Konzept, das auf große Nachfrage trifft. Das lang ersehnte zweite Album erfüllt alle Erwartungen: Überproduziert, kolossal und der Parole folgend: „Das hier ist kein Kindergarten, das ist eine Rockband.“
Stromgitarre, Schlagzeug, Bass nimmt sich einen übermütigen Rockstar-Gestus zum Vorbild. Gleich der Opener Rockbär ist eine verschmitzte Hommage an die brachialen Freuden des Rock‘n‘Rolls, auf die wesentlichen Bestandteile reduziert betritt Matthäus Bär hier mit einem Augenzwinkern die Stadionbühnen der Kinderunterhaltung. Trotz aller „elektronischen Sturmfrisuren“ wird dennoch stets der Konnex zur Kinder- und Familienwelt aufrechterhalten – so ist das folgende Stadtlied eine wortintensive Ode an das Leben in der Großstadt, während etwa das Arbeitslied die Unvereinbarkeiten von Broterwerb und Familienleben thematisiert.

Neben dem Bär‘schen Wortwitz und Sinn für kinder- wie auch elternfreundliche Sprache besticht das Album durch die breite Palette an zitierten (Erwachsenen-)Genres. 999 (Nein!) etwa hinterfragt die elterliche Befindlichkeitsbevormundung („Du hast sicher Hunger!“) und bedient sich mit jaulenden Effektpedalen der klassichen Ausdrucksmittel eines Verweigerungs-Grunges. In Größenwahn werden die Klischees der dicken (Windel-)Hose im Hip-Hop und die unstillbare Sehnsucht nach Ego-Maximierung zelebriert. Wird im Liebeslied oder im Schlaflied noch im Elektro-Trash geschwellgt, vereint das Leselied originären Schrammel-Indie-Rock mit Kinderliteratur.


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