Tanz · Theater

Mathilde Monnier - Gustavia


Gustavia ist eine Antwort auf die klassische Burleske wie zum Beispiel in Filmen von Peter Sellers, Jacques Tati oder Charlie Chaplin.

Erst einmal wird auf Harlekinart so getan, als würden die Tränen nicht zu knapp fließen: „Weint, Brüder, weint!“ Die hispano-schweizerische Performerin La Ribot bekennt: „Sobald diese Tränen vergossen sind, wird alles Weibliche in mir verschwunden sein.“ In High Heels staksen sie und die französische Choreografin Mathilde Monnier auf einer schwarz drapierten Bühne herum. In sexy schwarzen Bodys zitieren die beiden Fixsterne des europäischen Tanzes den männlichen Witz vor ihr Publikum. Mit zahllosen Zitaten aus Tanz, Film und Theater verzerren sie ihn und fragen so nach der Position des Weiblichen in unserer Gesellschaft – mit einer Parodie auf das Pathos.

Gustavia ist eine Antwort auf die klassische Burleske wie zum Beispiel in Filmen von Peter Sellers, Jacques Tati oder Charlie Chaplin. Kommentar: „Im Tanz soll normalerweise versteckt werden, was die Burleske ausstellt.“ In diesem Duett machen Monnier und La Ribot mit der energiesprühenden Körpersprache des Possenspiels ein großes Fass des Zweifels auf: Kann Kunst noch Einfluss auf die Gesellschaft nehmen?

Dauer: 60 min


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