Klassik

Martin Vácha, Bariton, Ines Schüttengruber, Klavier


„Bahnen, Bahnen, dröhnen mir ins Ohr, donnern über Brücken, rattern über Weichen, heulen durch die Nacht, rasen durch den Kontinent, verschlingen Zeit und Raum in wilder Hast, schnellem Flug und ohne End,“ so beginnt Ernst Kreneks 1944 abgeschlossener Liedzyklus „Ballad of the Railroads“, zu dem er selbst den englischen Text (und die deutsche Übersetzung) geschrieben hat. Es ist der Ausgangspunkt eines Konzertabends, der sich dem „Unterwegs sein“ widmet und das Spannungsfeld von Fremde und Heimat, nah und fern musikalisch und literarisch auslotet.

Der Bariton Martin Vácha und die Pianistin Ines Schüttengruber, beide nicht nur international tätig, sondern äußerst vielseitig in ihrem Repertoire, widmen sich mit Kreneks „Ballads of the Railroads“ einem zentralen selten aufgeführten Werk in Kreneks Liedschaffen. Dazu erklingen Ralph Vaughn Williams „Songs of Travel“, „Banalités“ von Francis Poulenc, Ernst Kreneks „Echoes from Austria“ sowie die „Österreichischer Suite“ von Johannes Simetsberger. Begleitet wird das musikalische Programm von Texten von Ernst Krenek, ausgewählt und vorgetragen von Eva Maria Stöckler.


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