Wienerlied · Klassik

Martin Fostel, Akkordeon



1974 in Wien geboren entdeckte Martin Fostel bereits im Kindesalter die Liebe zur Musik, die er zunächst im Rahmen familiärer Hausmusik auslebte. Martin Fostels Großvater, der dafür bekannt war, seine „Freunderl & Bekannten“ mit Wienerliedern zu unterhalten, war für den kleinen Buben Martin von Anfang an ein großes Vorbild und schon bald versuchte er sich selbst am Akkordeon.

Erwachsen geworden studierte Martin Fostel zunächst jedoch am Franz-Schubert-Konservatorium Schlagzeug, Klarinette, Saxophon sich dem Jazz zu widmen. Unter anderem im Rahmen einer Tournee nach China bewies der talentierte Jungmusiker gemeinsam mit Mitstudierenden sein Können.

Die Liebe zur Wiener Musik war jedoch schon tief verwurzelt. Daher war es nur eine Frage der Zeit bis Martin Fostel wieder zum Wienerlied zurück fand. Christoph Lechner inspirierte Martin das Akkordeon wieder in die Hand zu nehmen und begleitete ihn bei seinen ersten Gehversuchen als professioneller Wiener Lied Musiker mit der Kontragitarre.

Seither ist Martin Fostel sowohl im Duo (D’Scherzbuam mit Richi Reinberger, Duo Fostel & Lechner mit Christoph Lechner), wie auch als Solokünstler fester Bestandteil der Wienerlied-Szenerie. Er spielt und singt das ganze Jahr über fix bei mehreren Heurigen und ist darüber hinaus mit vielen Engagements in Österreich und Deutschland oft über viele Wochen hinweg ausgebucht.

Martin Fostels zweite Liebe gilt schon seit den Zeiten seines Musikstudiums der Tontechnik. Acht Jahre lang tourte er mit Joe Zawinul und dessen Syndicate durch die Welt und eignete sich in dieser Zeit umfassende tontechnische Erfahrung bei Veranstaltungen sowohl in kleinem überschaubarem Rahmen, als auch vor großen Auditorien an. Sein umfassendes technisches Wissen kommt Martin Fostel jedoch nicht nur bei seinen eigenen Auftritten zu Gute: Seit einigen Jahren stellt er seinen Auftraggebern auf ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmte Tonanlagen (bei Bedarf auch inklusive Beamer und Leinwand) zur Verfügung, unabhängig davon, ob er selbst dort als Musiker agiert.