Kunstausstellung

Martin Brausewetter - Tsespmilap - die Umkehr des Gewesenen


In Brausewetters Bildern finden wir spontan oder geplant aufgetragene Eitemperaschichten, die sein wichtigstes Werkzeug geformt hat: die Rasierklinge.

Lässt man die prähistorische Höhlenmalerei außer Acht, so ist Eitempera nach der Wachsmalerei die älteste bekannte Maltechnik. In Brausewetters Bildern finden wir spontan oder geplant aufgetragene Eitemperaschichten, die sein wichtigstes Werkzeug geformt hat: die Rasierklinge. Ihrer bedient sich Brausewetter auf geradezu akribische Weise, um seine Umrisse, Gebilde und Landschaften auf die Leinwand zu bannen.

Das Ringen zwischen den zahlreichen, dick und dicht aufgetragenen Farbschichten und dem winzigen Instrument, mit dem er sie bearbeitet, verleiht den Bildern eine Vitalität, die nicht nur sichtbar, sondern physisch spürbar ist. (Renée Gadsden)

VERNISSAGE: DONNERSTAG, 30. Jan. 2014, 19 bis 21 Uhr
Einführende Worte: Renée Gadsden, Universität für
angewandte Kunst Wien
Der Künstler ist anwesend.


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