Theater

Martin Auer, Die Entschuldigung


Mit: Martin Auer (Gestaltung) - Eszter Hollósi - Florian Jung - Marius Schiener (Dramaturgie) - Susanna C. Schwarz-Aschner (Organisation)

Amerlinghaus, Galerie, Stiftgasse 8, 1070 Wien Nach der Aufführung ist Gelegenheit, bei einem Glas Wein oder auch Mineralwasser mit dem Autor und den Lesenden über das Stück zu sprechen.

Ariel Mautner hat für seine Großeltern einen "Stein der Erinnerung"
setzen lassen. Nachdem darüber ein kleiner Bericht im Radio gesendet worden ist, erhält er einen Anruf:
BERGERS STIMME: Ja sehen Sie, es ist so. Ihre Großeltern wurden doch in Treblinka ...
MAUTNER: Ermordet, ja. Umgebracht. Vergast.
BERGERS STIMME: Und dafür wollte ich mich – bei Ihnen – entschuldigen.
MAUTNER: Entschuldigen? Wie kommen Sie dazu? Sind Sie der Bundespräsident?
Berger ist nicht der Bundespräsident, sondern der spätgeborene Sohn eines der Aufseher von Treblinka. Widerstrebend willigt Mautner in ein Treffen ein. Er versucht, Berger zu bewegen, die bisher unbekannten Fakten über den Verbleib seines Vaters nach Ende des Kriegs der Öffentlichkeit und der Wissenschaft zugänglich zu machen, doch Berger sucht nur die persönliche Absolution.


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