Klassik

Marlis Petersen, Sopran, Camillo Radicke, Klavier - Grenzwelten


Lieder von Carl Loewe, Johannes Brahms, Alexander Zemlinsky, Hans Pfitzner, Franz Schreier, Hans Sommer, Edvard Grieg u. a.

Nach Drüben zu schauen ins Reich der Naturgeister und Elementarwesen – wer von uns wagt es, wer vermag es? Die Sopranistin Marlis Petersen und der Pianist Camillo Radicke entführen uns mit diesem faszinierenden Liederreigen aus unserer streng rationalen, beengten Welt in Grenzwelten, in die Übergangsbereiche menschlicher Erfahrung. „Feen, Elfen, Sylphen, Trolle, Gnome, Kobolde, Nixen, Nymphen, Wasserlilien, Devas, Geister, Irrlichter, Wichtel: Kraftplätze sind ihre Heimat, und so manch ein Baumstamm, Wasserlauf, Felsen oder Blumenfeld ist ein Tor zu ihrer Welt“, erklären die beiden Künstler.

„Die Dämmerung ist ihre bevorzugte Zeit, aber auch zu flirrender Mittagshitze lullen sie den Ruhenden mit magischen Träumen ein. Ihre Aufgabe ist die ätherische Gestaltung und der Schutz des Naturraumes, dem sie zugedacht sind. Sie sind zuständig für die Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer, und wenn sie uns Menschen begegnen und wir neugierig genug sind, sie kennenzulernen, erleben wir innige Naturverbundenheit, Sinnlichkeit, aber auch herrlichen Schabernack. Viele alte Völker wie die amerikanischen Ureinwohner, afrikanische und asiatische Stämme und auch die nordischen Kulturen leben noch heute mit diesen Wesenheiten, verehren sie und gestalten ihre Lebensrealität in gemeinsamer Absprache und Respekt füreinander. Wir lauschen ihnen von der frühen Romantik bis zur klassischen Moderne und hoffen, dass Sie es sich mit uns genussvoll erlauben, der Welt ein bisschen abhanden zu kommen!“


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