Vortrag · Kunstausstellung

Marlies Pösch: Artist Talk


Die Filmemacherin Marlies Pöschl ist im Künstlerhaus, Halle für Kunst & Medien zu Gast um mit Kuratorin Jana Franze über ihre künstlerische Arbeit und das in der aktuellen Ausstellung „Image Wars. Macht der Bilder“ gezeigte Werk „Cinema Cristal / سینمای کریستال“ zu sprechen. Pöschls Arbeiten befinden sich an der Schnittstelle zwischen bildender Kunst, Film und Meditation. In ihrem künstlerischen Schaffen erforscht sie Wissensproduktion, soziale Praxis und Fürsorge in Relation zu technologischer Innovation. In der Arbeit „Cinema Cristal / سینمای کریستال“, die gemeinsam mit Co-Regisseurin Farnaz Jurabchian entstanden ist, setzt sich Pöschl anhand der veränderten Rolle des Kinos in Teheran nach der iranischen Revolution mit der Wandelbarkeit der kollektiven Rezeption von Bewegtbildern auseinander und benennt so einen ästhetischen und sozialen Erinnerungsraum. Im Kontext der aktuellen Ausstellung spricht die Künstlerin außerdem über die Rolle von Bildern in (kollektiven) Erinnerungen.

Marlies Pöschl (*1982 Salzburg, lebt in Paris und Wien) ist eine österreichische Künstlerin und Filmemacherin. Nach Abschluss ihres Studiums an der Akademie der bildenden Künste Wien und der Universität für angewandte Kunst, Wien unterrichtet sie derzeit Kunst und digitale Medien an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Ihre Projekte wurden international auf zahlreichen Festivals und bei diversen Ausstellungen präsentiert, u.a. in der Kunsthalle Wien (2019), im CAC Brétigny (2018), MUMOK Kino (2018), Donaufestival Krems (2016), MUSA Wien (2015). 2019 bekam sie den Emerging Artist Award des Salzburger Kunstvereins und 2018 den Content Vienna Award. Pöschl ist Gründungsmitglied und Vorsitzende der Golden Pixel Cooperative, einer Plattform für Kunst und Bewegtbild.


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