Theater

Marlene


In dem Stück “Marlene” widmet sich Schauspielerin Christina Meister einer der größten und prägendsten Ikonen des zeitgenössischen Films, nämlich der unvergessenen Marlene Dietrich.

Das Publikum darf einen Star weitab von Hollywoodglamour hautnah erleben, denn Christina Meister zeigt die unbekannte Seite der Filmdiva Marlene Dietrich – die innerliche Zerrissenheit des deutschen Weltstars, ihre Alkoholprobleme, die Angst vor dem Älter werden – Dinge, die der Öffentlichkeit Zeit ihres Lebens im Verborgenen geblieben sind. Natürlich werden auch Dietrichs Welthits zu hören sein wie z.B. „Lili Marleen“, „Sag mir wo die Blumen sind“, „Bitte geh nicht fort“ oder „Ich hab noch einen Koffer in Berlin“.

Marlene Dietrich gibt eines ihrer letzten Konzerte in Paris. Marlene ist die Göttin, die Furie, die disziplinierte Junkerstochter, die Hausfrau – sie lässt es sich nicht nehmen, den Fußboden der Garderobe selbst zu wischen, und das auf Knien – und vor allen Dingen ist sie der Star. Mit Interviews und Proben schreitet der Abend in ihrer Garderobe voran, der Beginn ihrer Vorstellung naht: Marlene tritt auf, Marlene singt und Marlene triumphiert. Der Zufall wollte es, dass die englische Autorin Pam Gems die weltberühmte Filmdiva Marlene Dietrich bei ihren Vorbereitungen auf eines ihrer legendären Konzerte beobachten konnte. Was sie dort in der Gasse der Bühne sah, entsprach so überhaupt nicht der Aura von Glanz und Glamour, die die weltberühmte, unnahbar wirkende Filmdiva ansonsten umgab. Ängstlich zitternd bangte Marlene ihrem Auftritt entgegen.

Der Widerspruch zwischen der glanzvollen, gefeierten Perfektionistin, die das Publikum in einen einmaligen, fast mystischen Bann zog und dem verunsicherten Wesen vor dem Gang auf die Bühne regte Pam Gems zu ihrem Stück “Marlene” an, das 1977 in London seine gefeierte Uraufführung erlebte.

Musiker:
Stefan Wachauer – Piano
Werner Kladnik – Kontrabass

In weiteren Rollen:
Johanna Klugsberger als Vivian
Leni Eckel als „Mutti“


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