Theater

Marie Gamillscheg - Alles was glänzt



Marie Gamillscheg hat für makemake produktionen aus ihrem herausragenden Debütroman einen Theatertext gemacht, der im Gewöhnlichen das Geheimnis, im Einzelnen den Zusammenhang, im Endlichen die Unendlichkeit entdeckt.

Die Landschaft hat sich aufgeschoben. Schicht für Schicht freigelegt, wo das Zeitalter des Menschen mit Euphorie begann. Da glänzt doch etwas? Der Homo sapiens hat ekstatisch losgegraben, dem Glanz im Sediment hinterher. Eine scheinbar unersättliche Quelle. Noch steht er, der Berg, der Abbauberg. Im Tal lebt man noch. Wer wird eine Rolle spielen für diese Landschaft? Am schlimmsten ist das Vergessen. Am Anfang war ein Meer.

Marie Gamillscheg hat für makemake produktionen aus ihrem herausragenden Debütroman einen Theatertext gemacht, der im Gewöhnlichen das Geheimnis, im Einzelnen den Zusammenhang, im Endlichen die Unendlichkeit entdeckt. Zwischen Mensch und Rohstoff mäandernd, kreiert Regisseurin Sara Ostertag zu Musikflächen von Clara Luzia Landschaften des Zerfalls. Sprechende Steine, vibrierende Gliedmaßen und tropfende Wörter fragen nach dem Morgen im Gestern.

Marie Gamillscheg, geboren 1992 in Graz, lebt in Berlin und arbeitet als freie Journalistin u.a. für ZEIT Campus. Sie erhielt 2015 den Literaturförderungspreis der Stadt Graz und den New German Fiction Preis. Veröffentlichungen in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien (u.a. Edit, Lichtungen, Poet, Literarische Welt). „Alles was glänzt“ ist ihr Debütroman, erschienen im Luchterhand Verlag.

Mit: Nora Jacobs (Teresa), Suse Lichtenberger (Susa), Marcel Mohab (Merih), Michèle Rohrbach (Wenisch)
Konzept: makemake produktionen
Regie: Sara Ostertag

  • Di., 27.04.2021

    20:00
  • Mi., 28.04.2021

    20:00
  • Fr., 30.04.2021

    20:00
  • Sa., 01.05.2021

    20:00
  • Di., 04.05.2021

    20:00
  • Mi., 05.05.2021

    20:00
  • Do., 06.05.2021

    20:00
  • Fr., 07.05.2021

    20:00
  • Sa., 08.05.2021

    20:00