Volksmusik

Mariazeller Bergwelle – Ernst Hutter & Die Egerländer


Wenn Klassiker wie Auf der Vogelwiese, Rauschende Birken oder die Löffelpolka erklingen, hält es Fans und Freunde von „Ernst Hutter und die Egerländer Musikanten“ nicht auf ihren Sitzen, denn Stücke wie diese sind seit Jahrzehnten klingender Beweis einer erfolgreichen Musiktradition, die mittlerweile drei Generationen verbindet.

Auf ihrer großen Europatournee „Liebe zur Musik“, die „Ernst Hutter und die Egerländer Musikanten“ in den vergangenen zwei Jahren durch ein halbes Dutzend Länder Europas führte, folgten wieder tausende begeisterter Zuschauer der Einladung zu den Konzerten. Das Gemeinschaftsgefühl, das sich von der Bühne aus in die Zuschauerränge ausbreitet, spiegelt sich im Titel der bekannten Egerländer Polka: „Wir sind Kinder von der Eger“ wieder: Da singen Väter mit ihren Töchtern und Großmütter mit ihren Enkeln gemeinsam Lieder, die seit nunmehr fast 60 Jahren die Menschen berühren. Somit liegt es nahe, diesem Generationen übergreifenden Musikgeschmack im aktuellen Tourneemotto Rechnung zu tragen: „Musik für Generationen“.

An die Tourneen der letzten Jahre „Ohne Grenzen“, „Lebensfreude“ und „Liebe zur Musik“ knüpft dieses neue Motto direkt an und legt schon die Lunte für die Jubiläumstour 2016, in der es 60 Jahre „Egerländer Musikanten“ zu feiern gilt: 60 Jahre Lebensfreude, Takt für Takt und 60 Jahre grenzenlose Liebe zur Musik, dafür stehen „Ernst Hutter und die Egerländer Musikanten“ bis heute.

Tatsächlich sind 60 Jahre der Zeitraum, der drei Generationen umfasst: die Großeltern, die zu den ersten Klängen von Ernst Mosch das Tanzbein geschwungen haben, die Eltern, die in den 60-er und 70-er Jahren mit dieser Musik aufgewachsen sind und die jungen Fans der „Egerländer Musikanten“, die auf Blasmusikfestivals die böhmische Musik feiern, diese Klänge selbst in den zahlreichen jungen böhmischen Besetzungen spielen und für die „Ernst Hutter und die Egerländer Musikanten“ Vorbild sind.
Es gibt nur ganz wenige Formationen in der Unterhaltungsbranche, die mit ihrer Musik gleich drei Generationen Zuhörer ansprechen. Fans beschreiben die Musik der „Egerländer Musikanten“ als eine Art „Droge“, die gut tut, ins Herz geht, beruhigt, und „Suchtpotential“ hat: „einmal Egerländer – immer Egerländer“ meint ein begeisterter Zuschauer treffend.
Kein Wunder also, dass man dann bei den Konzerten der „Egerländer Musikanten“ auf Alte Bekannte trifft und Gleichgesinnten begegnet, aus denen Neue Freunde werden. Die beiden gleichnamigen Polkas aus dem Tourneeprogramm spiegeln dies ebenso wieder, wie das große Repertoire der Egerländer: hier stoßen „alte bekannte“ Titel, die zu unvergänglichen Hits wurden, auf junge Kompositionen, die zu „neuen Freunden“ werden können.
Auch in den Stücken selbst, vor allem in den zeitlosen Texten, spiegelt sich derselbe Generationen übergreifende Gedanke wieder: wer Titel wie Egerländer Musikanten spielen, Mama oder Ich hab die Sterne gefragt hört, wird das bestätigen können.
Neben Zuschauern und Repertoire stehen auch die Musiker selbst für die „Musik für Generationen“: die Gründerväter wie Ernst Mosch und Franz Bummerl sind im Repertoire unvergessen , die nächste Generation, mit der Ernst Mosch einst sein Orchester verjüngt hat, bildet noch heute um Ernst Hutter, den Gebrüdern Kassner, Franz Tröster und Oswald Windrich den Kern der „alten Hasen“ unter den „Egerländer Musikanten“, und die dritte Generation ist mit den Hutter-Jungs Martin und Stephan und ihren jungen „wilden“ Kollegen in allen Registern am Start.

Seit 3 Generationen hält dieser Erfolg nun an, das schweißt zusammen, motiviert und ist faszinierend für junge Musiker. Musikalische Strömungen und kurzlebige Hipes haben die „Egerländer Musikanten“ schon immer überdauert, und wenn neben HipHop und Technobeat bei der Apres-Ski-Party die „Vogelwiese“ ertönt, singt das junge Publikum dort ebenso textsicher mit, wie die Konzertgäste mit dem Egerländer Gesangsduo Katharina Praher und Nick Loris. Auch die neueren Kompositionen, die in den vergangen 14 Jahren unter der Leitung von Ernst Hutter entstanden sind, schaffen es, Generationen anzusprechen. Der Marsch Das Feuer brennt weiter hat sich sogar zu einem neuen Egerländer Hit entwickelt. Sie drückt aus „…dass die Egerländer Blasmusik auch den Jungen Freude macht.“ Ein Fan bringt es in einem Brief an Ernst Hutter auf den Punkt: „Es hat mich noch selten ein Musikstück so stark berührt, wie dieser Marsch“.

So führt Ernst Hutter seine wunderbaren Musiker und das Publikum weiter auf den Spuren des legendären Orchestergründers Ernst Mosch. Stets auf der Suche nach den Schätzen dieser Tradition mit Titeln wie „Egerländer Dorfschwalben“ oder „Optimisten Polka“, aber auch mit neuen Ideen zu jungen und modernen Stücken. So halten die alten Fans „ihren“ Egerländern gern die Treue und die jungen Musikanten zieht es neugierig in die Konzerte, um den „sensationellen Klangkörper der Egerländer“ live zu erleben, wie es junge Fans beim Open Air in Altusried beschreiben. Musik für Generationen eben, das ist das Geheimnis eines fast sechzigjährigen Erfolgs.

Ein Höhepunkt im Anschluss an jedes Konzert ist die jährlich neu choreographierte Laser- und Wassershow, bei der bis zu 40 Meter hohe beleuchtete Wasserfontänen zum Takt der Musik tanzen. Erreichbar ist die auf 1.267 Meter gelegene Seebühne am Mariazeller Hausberg mit der Panorama-Seilbahn, deren Talstation sich – in unmittelbarer Nähe zur berühmten Mariazeller Basilika – im Ortszentrum befindet.


Vergangene Termine