Klassik

Marianne Riehle, Violine, Sophia Nussbichler, Violine u.a.



Marianne Riehle (Violine )
Sophia Nussbichler (Violine )
Anna-Lea Rebholz (Viola )
Herbert Lindsberger (Viola )
Julia Ammerer-Simma (Cello )

Mozart

Quartett C-Dur für zwei Violinen, Viola und Violoncello KV 170: 1. Satz

S. Neukomm

Quintett G-Dur für zwei Violinen, zwei Violen und Violoncello „Une fête de Village en Suisse“, Nr. 1

Heutzutage öffnen wir die Metronom-App am Handy um zu erfahren, in welcher Geschwindigkeit man ein Allegro oder ein Adagio spielen sollte. Zweihundert Jahre früher hatte Herr Mälzel soeben sein Metronom vorgestellt, ein schweres, teures und lautes Gerät. Musikkritiker und Musiker gerieten gleichermaßen in Panik im Glauben, der Zeitmesser müsste während jeder Aufführung die Werke „begleiten“, Tik-Tak, Tik-Tak... Woher aber wusste man bis dahin, wie schnell oder langsam man ein Stück spielen sollte? Welche Tipps gab uns Mozart’s Vater Leopold Mozart dazu in seiner Violinschule? Wir wollen der Sache nachgehen, und basteln gemeinsam einen Zeitmesser, wie er schon im 17. Jahrhundert in Verwendung war: mit einem Stück Holz, einem Zwirnfaden und einem Gewicht. Damit experimentieren wir dann an Musikbeispielen von Wolfgang Amadé Mozart und Sigismund Ritter von Neukomm.