Theater

Maria Stuart


Schauspielhaus Linz

4020 Linz, Promenade 39

Mi., 15.01.2020

18:00 - 20:30

Was von außen wie ein unblutiger Religionskrieg aussieht – die katholische Königin in den Händen einer protestantischen Thronräuberin –, ist bei Friedrich Schiller eine Partie vierdimensionales Schach, in der die Kontrahentinnen einander nichts zu schenken haben. Gekämpft wird mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln: Intrigen, Fake News, Hinterzimmerpolitik, und nicht zuletzt: mit den Waffen der Frau.

Trauerspiel in fünf Aufzügen
Friedrich Schiller

Inszenierung
Susanne Lietzow
Bühne
Aurel Lenfert
Kostüme
Marie-Luise Lichtenthal
Musik
Gilbert Handler
Dramaturgie
Andreas Erdmann

Besetzung
Maria Stuart
Gunda Schanderer
Elizabeth
Theresa Palfi
Leicester
Alexander Julian Meile
Burleigh
Christian Taubenheim
Shrewsbury
Lutz Zeidler
Davison
Markus Ransmayr
Paulet
Klaus Müller-Beck
Mortimer
Benedikt Steiner
Aubespine
Daniel Klausner

Zwei Gefangene sind Elisabeth, die Königin von England, und ihre Cousine, die schottische Maria Stuart: Die Erste sitzt auf schwankendem Thron, „umgeben rings von Feinden“ – nicht nur auf dem Kontinent lauern ihre Widersacher, auch im eigenen Land ist sie geplagt von Aufrührern und Intriganten. Die Zweite, Schottlands Königin Maria, wird aus eben diesem Grund von Elisabeth in Fotheringhay gefangen gehalten. Ihr Anspruch auf den Thron von England ist älter als der von Elisabeth. Beide Frauen sind allein durch die Existenz der jeweils anderen bedroht, beide kämpfen nicht nur um ihr politisches Überleben. Auf dem Höhepunkt des Dramas kommt es zu einem Treffen von Maria und Elisabeth – können Empathie und Solidarität die Herrschaftslogik außer Kraft setzen?

Was von außen wie ein unblutiger Religionskrieg aussieht – die katholische Königin in den Händen einer protestantischen Thronräuberin –, ist bei Friedrich Schiller eine Partie vierdimensionales Schach, in der die Kontrahentinnen einander nichts zu schenken haben. Gekämpft wird mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln: Intrigen, Fake News, Hinterzimmerpolitik, und nicht zuletzt: mit den Waffen der Frau.

  • Mi., 15.01.2020

    18:00 - 20:30
  • Di., 28.01.2020

    19:30 - 22:00
  • Mi., 26.02.2020

    19:30 - 22:00