Oper

Maria de Buenos Aires


María de Buenos Aires personifiziert als Protagonistin dieser Operita (kleine Oper), wie Piazzolla sein Werk nennt, den Tango.

Ihre Wiege liegt an den Ufern des Rio de la Plata. Landflüchtige argentinische Bauern und zahllose europäische Einwanderer tragen sie Mitte des 19. Jahrhunderts in die Vorstädte von Buenos Aires. Während ihres Wartens auf das ersehnte Glück verbinden sich argentinische Milonga, afroamerikanische Rhythmen der Candombe, kubanisch-spanische Habanera und europäische Tänze zu Multikultur Tango mit seiner unverwechselbaren Klangfarbe aus Bandoneon und Streichinstrumenten.

In raffinierter Verschmelzung mit den verschiedenen Stilen des Tango, durchsetzt von Formen des Jazz und der klassischen Musik, erlebt María de Buenos Aires verschiedene Verwandlungen: ihren Aufstieg aus der Vorstadt in die Etablissements im Stadtzentrum, ihre Glanzzeit in den Cabarets und Bordellen, die Erschöpfung der Form, ihren Untergang und Tod, ihre schattenhafte Orientierungslosigkeit und ihre spektakuläre Wiedergeburt am Schluss der Tango-Oper.

Elisabeth Fuchs Musikalische Leitung

Matthias Beutler & Elisabeth Fuchs Regie

Matthias Beutler Choreographie & Tanz

Agnes Winzig Bühne

Sven Jungclaus Kostüme

Mya Fracassini Maria

Oskar Ovejero El Duende

Norbert Gabla Bandoneon

Andreas Blüml Gitarre

Theateroffenisve Sprechchor

Philharmonie Salzburg

Anschließend: Tango-Tanzen im Foyer


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