Klassik

Maria Cebotari (1910 - 1949) unvergessen/Primadonna Assoluta - Filmstar - Legende


Hommage zum 70. Todestag der Sängerin.

Sie war die Koloratursopranistin seit ihrem Debut und ihrem großen Erfolg als Mimì 1931 an der Semperoper Dresden. Mit erst 24 Jahren zur Kammersängerin ernannt, faszinierte Maria Cebotari in den großen Opernpartien von Mozart, R. Strauss, Puccini, Tschaikowsky u.a. sowie den Operettenrollen z.B. als Saffi im Zigeunerbaron oder Laura im Bettelstudent. Zudem feierte sie bedeutende Erfolge als Konzert- und Oratoriensängerin. Ihr in unermüdlicher Arbeit gewachsenes Repertoire hatte eine außerordentliche Spannweite, die sie als eine der letzten universalen Sängerinnen ausweist. Neben ihrer Berühmtheit als Sängerin wurde Maria Cebotari zum Filmstar und konnte durch ihre Mitwirkung in acht Spielfilmen von ihrem großen schauspielerischen Talent überzeugen.
Ihr Lebensweg bis zu ihrem frühen Tod war von ungeheurem Fleiß und starker Willenskraft geprägt. Trotz Kriegswirren und persönlicher Schicksalsschläge gelang es ihr, mit ihrer gewohnten Energie und menschlichen Wärme, das Publikum in den europäischen Opernhäusern zu nicht enden wollenden Beifallsstürmen hinzureißen.

Maria Cebotari war eine große Sängerin, die nicht vergessen werden darf.

Dr. Rosemarie Killius, Filmhistorikerin aus Frankfurt am Main, entwickelt, anhand von Film- und Gesangsbeispielen, Berichten und Erzählungen, im Gespräch mit Fritz Diessl-Curzon, dem Sohn der Sängerin, die Biografie seiner Mutter.

Eintrittspreis 18,- €/ StudentInnen und Vereinsmitglieder 15,- €

Fotos: M. Cebotari als M. Malibran im gleichnamigen Melodram © Foto Vaselli / R. Killius mit F. Diessl-Curzon © F. Diessl-Curzon


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