Literatur

Margret Kreidl: Eine Schwalbe falten


Eine Frau erzählt eine Geschichte. Das ist die Geschichte eines Vogels, sagt sie und fängt zu zwitschern an. Das ist die Geschichte einer Frau, sagt sie und fängt an, Listen zu machen, Reime, Gedichte. Sie erzählt ihre Träume. Eine Schwalbe falten ist der Monolog einer Frau, die sich ebenso spielerisch wie verzweifelt selbst behauptet. Es ist leichter, eine Schwalbe zu falten als den Faden zu verlieren, sagt Margret Kreidl.

Reduktion aufs Wesentliche: das Wort und andere Zeichen. Alles mit der Hand bearbeiten, in Form bringen, falten. Die Bühneneinrichtung ist beweglich: Alles lässt sich umstellen, nur die Tür nicht. Keine Musik. Keine Zuspielungen. Keine Bildprojektionen. Eine strenge Lichtregie. Minimalismus: äußerste Konzentration.

Eine Koproduktion von Kabinetttheater und Zettelwerk.

Margret Kreidl
Geboren 1964 in Salzburg, lebt als freie Schriftstellerin in Wien.

Zuletzt: Einfache Erklärung. Alphabet der Träume (2014); Dankbare Frauen. Komödie (Israelische Erstaufführung, University Tel Aviv 2015); Traumtücher (gem. mit Rhizom, Literaturhaus Salzburg, Fotogalerie Wien 2015).


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