Diverses · Literatur

Margit Schreiner, Gertraud Klemm - StreitBar - Literatur gegen Hilflosigkeit?


Margit Schreiner diagnostizierte 2012 in einer Rede für die gegenwärtige Zivilgesellschaft ein ›Hilflosigkeitssyndrom‹; Kriege, Krisen und politische wie militärische Interventionen seien allgegenwärtig, der Einzelne habe nicht mehr den Überblick um Stellung zu beziehen oder gar einzugreifen. Verschärft sich dieses Ohnmachtsgefühl infolge der Klimakrise oder im ›postfaktischen Zeitalter‹? Was bedeutet das alles für die Literatur? Kann sie als emanzipatorisches Werkzeug gesellschaftliche Zustände aushebeln? Kann sie Handlungsmöglichkeiten erproben und damit auch realpolitisch eröffnen? Kann Literatur überhaupt für oder gegen etwas eingesetzt werden? Diese Fragen diskutieren Margit Schreiner und Gertraud Klemm ausgehend von zwei Essays, die sie zum Thema verfassten.

In Kooperation mit Literaturforum Leselampe Salzburg: Dort diskutiert Margit Schreiner zum gleichen Thema am 13.10. mit Sabine Scholl. Margit Schreiners und Sabine Scholls Texte zum Thema können Sie vorab in Der Hammer #108 und auf dem Blog der Alten Schmiede lesen.

Margit Schreiner, *1953, lebt als Autorin in Gmünd. Zuletzt: Kein Platz mehr. Roman (2018) und Sind Sie eigentlich fit genug? Mehr über Literatur, das Leben und andere Täuschungen. Essay (2019).

Gertraud Klemm, *1971, lebt als Autorin und Schreibpädagogin in Niederösterreich. Zuletzt erschienen ihre Romane Muttergehäuse, Erbsenzählen und Hippocampus (2016, 2017, 2019).


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