Pop / Rock

Manu Chao


Einen Tag hier, den anderen dort. Von Barcelona nach Buenos Aires. Von Budapest in die Bretagne, Galizien, Rodez, Neapel. Von Australien über Chile, Brasilien, Venezuela, Kolumbien bis Italien: Manu Chao steht nie still. Er reist durch die Welt, spielt vor 500 Menschen in kleinen Hallen oder 70000 Fans in großen Venues.

Für ein paar Monate sind nun La Ventura anstelle von Radio Bemba mit ihm auf Tour – eine kleinere Truppe mit vier Mitgliedern (Manu, Madjid, Philippe und Gambeat). „Mit Radio Bemba sind wir zu siebt oder zu acht auf der Bühne, es ist eine große Sache“, so Manu. „Mit Madjid haben wir zusammen in Bars gespielt. Deshalb haben wir einfach auch noch Philippe am Schlagzeug dazu geholt. Allerdings hat uns Gambeat gefehlt, also haben wir ihn gebeten sich uns anzuschließen. Bei einer kleineren Band treten die zwischenmenschlichen Beziehungen stärker in den Vordergrund. Ich habe noch nie so einen Teamgeist erlebt, und ich genieße es so richtig.“ Wieder auf Tour zu gehen, mit dieser kleinen Truppe an Menschen, ist eine Herausforderung für den Sänger: „Ich muss einfach der täglichen Routine entkommen. Ich kann mein Leben als den Versuch zusammenfassen diese Routine zu vermeiden, indem ich eine körperliche und seelische Ausgeglichenheit bewahre. Ich muss zugeben, dass das Spielen in solch einer Band auch risikoreich ist. Im Trio oder Quartett aufzutreten ist die ultimative Erfahrung für eine Rockband. Man kann sich einfach nicht verstecken und muss für mindestens zwei Stunden das Beste geben. In solch einer Situation sind wir alle nackt, wir geben alles, was wir haben. Wir haben auch hart an den Vocals gearbeitet.

Als Musiker fühlte ich, war es eine sehr gesunde Übung.“ Total fit, voller Energie im wahren Leben sowie auf der Bühne ist Manu kraftvoll, aktiv, immer in Bewegung. Aber er weiß auch einen Gang zurückzuschalten und beweist einen scharfen Sinn für Humor: „In so einer kleinen Band zu spielen hat uns - nach all dieser Zeit - gezeigt, ob wir nun gute Musiker sind oder nicht“, sagt Manu mit einem Lächeln. „In aller Bescheidenheit – ich halte mich erst jetzt für einen echten Musiker. Ich erkannte auch, wir haben einen tollen Katalog an Songs.

Wir sind nicht drei oder vier auf der Bühne, sondern 500, 5000 oder 50000. Jeder kennt die Lieder, wo immer wir sie spielen“ . Jedes Mal wenn die Band auftritt, macht sie das mit dem gleichen Ziel vor Augen: „Wir wollen ein beliebtes und großes Event daraus machen. Dafür wurden diese Songs geschrieben.“ Darüber hinaus haben die Musiker genauso viel Freude an ihrem Spiel, wie das Publikum beim Zuhören - überzeugt euch selbst, am 29. Juni live in der Ottakringer Arena Wiesen!


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