Kunstausstellung

Manchmal kann man das vielleicht ja dann doch wieder brauchen


Schreiben. Sammeln. Archivieren.Eine Ausstellung zum Jubiläum "50 Jahre Dokumentationsstelle für neuere österreichische Literatur".

Manche sammeln alles. Über sich selbst, über das eigene Schreiben und das Schreiben der anderen, über das Reisen und das Zurückbleiben. Manche sammeln, weil sie damit arbeiten. Schreibend und auch anders. Manche heben nur ein wenig auf. Wichtige Dinge, an denen man hängt oder die an einem hängen geblieben sind. Und wieder andere sammeln gar nicht. Oder glauben zumindest, es nicht zu tun. Archivieren nicht und suchen auch nicht nach dem, was war. Und dann kommen wir und fragen gerade danach: nach dem Sammeln und Archivieren, den persönlichen Auswahlverfahren und den ganz zufällig entstandenen Sammlungen. Nach Ausstellungsobjekten, die im Privaten vielleicht so gar keine waren. Und die man nun, für eine kurze Zeit, zu solchen werden lässt – für die "Doku" und für das, was sie tut und einem über die Jahre geworden ist.

Fundstücke und Erinnerungsstücke
Aus Anlass des 50. Jubiläums der Dokumentationsstelle für neuere österreichische Literatur präsentieren österreichische Autorinnen und Autoren eigene Sammlungen, gesammelte Materialien zu abgeschlossenen und aktuellen Projekten und Angesammeltes, Abgelegtes und "Ablagerungen", Dinge, die ihr Schreiben scheinbar zufällig begleitet haben und "Tiefenbohrungen" in die eigenen Arbeitsprozesse, "Trouvaillen" und Geschreddertes, Seh-, Hör- und Erinnerbares.

Arbeiten von und zu
Xaver Bayer, RKS (Ann Cotten, Monika Rinck, Sabine Scho), Oswald Egger, Gustav Ernst, FALKNER, Arno Geiger, Elfriede Gerstl, Alois Hotschnig, Elfriede Jelinek, Radek Knapp, Nicolas Mahler, Friederike Mayröcker, Hanno Millesi, Richard Obermayr, Kurt Palm, Judith Nika Pfeifer, Liesl Ujvary, Peter Waterhouse und Herbert J. Wimmer

Konzept und Gesamtleitung: Angela Heide
Gestaltung: Niklas Lichti, Gerhard Spring


Vergangene Termine