Theater

Malala


Malala erzählt uns ihre Geschichte. Wie sie als ganz normales Mädchen ihre Stimme erhebt, um gegen Radikalismus vorzugehen – für sich selbst und für andere.

Nach dem Buch von Malala Yousafzai / Bühnenfassung von Flo Staffelmayr
Ein Monolog / Ab 10 Jahren

Malala Yousafzai: ein außergewöhnlich mutiges Mädchen. Ihre Geschichte ging um die Welt: Am 9. Oktober 2012 wird die junge Pakistani auf ihrem Schulweg im Swat-Tal von Taliban-Kämpfern überfallen und niedergeschossen. Den Angriff im Schulbus überlebt Malala und erklärt bereits kurz danach, dass dieser Anschlag sie nicht davon abhalten wird, auch weiterhin für die Rechte von Kindern und insbesondere von Mädchen einzutreten. Und sie hat guten Grund dazu: Die Einschulungs- und Alphabetisierungsrate Pakistans zählt zu den niedrigsten der Welt.

In den Kammerspielen des Landestheaters erzählt uns Malala ihre Geschichte. Wie sie als ganz normales Mädchen ihre Stimme erhebt, um gegen Radikalismus vorzugehen – für sich selbst und für andere. Es geht um die Vorfreude auf den ersten Schultag, den herzlichen, lustigen Busfahrer, ihre Freunde und Brüder, das Treiben auf dem Basar und das Leben ihrer Eltern. Doch es geht auch um die Begegnung mit den Taliban, die Unterdrückung in ihrem Land und das Recht auf Bildung.

Die Geschichte von Malala ist berührend und aufwühlend zugleich. Es ist eine von vielen und dennoch betrifft sie jeden einzelnen von uns direkt. Ihre Geschichte nimmt uns mit auf eine Reise in einen fernen Teil der Welt und lässt uns dabei nicht nur Unterschiede, sondern vor allem Gemeinsamkeiten entdecken.

Die sechzehnjährige Malala Yousafzai, die unbeirrt für das Recht auf Selbstbestimmung und Bildung eintritt, wurde dafür 2014 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet – als jüngste Preisträgerin aller Zeiten.


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