Pop / Rock

Magic Delphin


Mit dem Magic Delphin ist es ein bisschen wie mit dem Candide. Er zog aus ins Abenteuer, fand das Leid und das Scheitern, kehrte zurück, entdeckte den Segen in der Arbeit und wurde der renommierteste Kronkorkensammler der Welt. Weil sich der Kronkorkenmarkt 2018 aber wieder aller Erwartungen weitestgehend in die Nichtigkeit manövriert hatte, war dann doch Musik irgendwie näherliegend.

So richtig sicher ist man sich beim Delphin nie, wieviel Wahrheit dran ist, an dem was er erzählt. Ist ja auch egal, so lange es schön erzählt ist. Es stimmt aber soweit, als dass er den Atlantik übersegeln wollte, eine Reise die in der Freistadt Christiana mit dem Kopf in der Toilettenschüssel endete. Mit nach Hause nahm er die Eingebung des “Magic Delphin”, die nach einigen Singles im November 2017 im Debütalbum “Leben am Mars” mündete.
Ein Album wie ein schwedischer Süßigkeitenladen. Da werden einem mit dem Augenzwinkern eines Randy Newman die Betonressentiments von Klaus Hoffmann in Pop gegossen. Ja, nämlich nicht Thomas Bernhard, nur ein einfältiger Pennäler würde Bernhard zitieren wenn er über einen Salzburger schreibt. Warum nicht gleich Mozart. Eine kleine Yachtmusik. Das wäre ein geiler Albumtitel gewesen. Zu spät.


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