Vortrag

Mag. Elisabeth Gruber - Einführung in Leben und Werk Viktor Frankls


„Was hat das Alles für einen Sinn?“
Schon als junger Mensch war Viktor Frankl mit der Sinn-Frage konfrontiert: Er ist 9 Jahre alt als der 1. Weltkrieg ausbricht. Hungersnot und hohe Jugendarbeitslosigkeit lassen viele Menschen verzweifeln. Er sucht Antworten auf diese existenziellen Lebensfragen in der Wissenschaft seiner Zeit (Sigmund Freud und Alfred Adler), um schließlich die 3. Wiener Schule der Psychotherapie, die Logotherapie als Sinn-Lehre, zu entwickeln.

Viktor Frankl entwirft ein Menschenbild, das den Menschen einerseits in seinen schicksalhaften körperlichen und psychischen Gegebenheiten beschreibt, zu denen er andererseits – in einer inneren geistigen Freiheit - Stellung nehmen kann. Sein Credo an den bedingungslosen Sinn des Lebens – auch wenn er uns verborgen sein mag – gibt inneren Halt. Nicht „Sinn im Leid“, sondern „Sinn trotz Leid“ hilft, wertvolle Sinn-Möglichkeiten heraus zu ringen und bestmögliche Antworten auf Lebensfragen zu geben: Hilfe zur Selbsthilfe in der Lebenspraxis.

Mag. Elisabeth Gruber,
Absolventin der Wirtschaftsuniversität Wien, Vorständin des VIKTOR FRANKL ZENTRUM WIEN, Logopädagogin und Lehrreferentin, Vortragende an Pädagogischen Hochschulen, Leitung Impuls-Abende, Vortragende des VIKTOR FRANKL ZENTRUM WIEN sowie Referentin der Impuls-Abende basic und der VIKTOR FRANKL ZENTRUM WIEN SchülerInnen-Workshops.


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