Vortrag

Märchenabend


Die Führung widmet sich den Tierdarstellungen in Cranachs Gemälden. Bei genauem Hinsehen entdeckt man nicht nur einheimische sondern auch exotische Tiere.

Bezugnehmend auf die Bilder von Lucas Cranach erzählen Frau Wolle und der in Deutschland lebende Algerier Charles Aceval Märchen, die einerseits die Wildnis des dunklen Waldes, andererseits jene der weiten Wüste zum Ursprung haben.

Für Erwachsene und Jugendliche ab 13 Jahre

Zur Ausstellung
Cranach d. Ä. (1472–1553), neben Dürer einer der bedeutendsten Maler seiner Zeit, hat sich wiederholt mit einem Thema beschäftigt: Hieronymus in der Wüste. Doch diese „Wüste“ ist ein erstaunlicher Ort. Cranach verwandelt sie in eine saftige Waldlandschaft, bevölkert von höchst realistischen Tieren und wunderlichen Fabelwesen. Ausgehend vom Meisterwerk „Hl. Hieronymus in der Einöde“, verortet die Ausstellung erstmals den Naturmaler Cranach im Spannungsfeld seiner Epoche. Naturwissenschaft und Symbolik gehen Hand in Hand und beziehen eine verblüffende Stellung zu Streitfragen des Reformationszeitalters.


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