Diverse Musik

Madame Baheux


Mitreißende Folk-Songs aus Bulgarien, Serbien, Bosnien und Mazedonien in innovativen Arrangements, smarte Eigenkompositionen der Bandmitglieder und Lieder von Ewan MacColl, Bertolt Brecht, Georg Kreisler sowie ein Lied über ungastliche Wiener und ihre ausländischen Gäste in experimentellem Fiktiv-Wienerisch.

«Frauen-Power» wäre eine Untertreibung in Anbetracht dieses neuen femininen Balkanquintetts. Jelena Popržan aus Serbien, Ljubinka Jokić aus Bosnien, Maria Petrova aus Bulgarien, DeeLinde aus Zitoll und Lina Neuner aus Wien: vier Stimmen, achtzehn Saiten, drei Bögen plus Percussion und Drums. Witzig, spritzig, schräg und groovy! Jung, feminin und frech!

Als besondere Gäste bringen Madame Baheux Tini Trampler & Das Dreckige Orchestra und die Singer-Songwriterin Clara Luzia mit. Ob Tini Trampler mit ihrer Dreckigen Combo oder den Playbackdolls auf deutsch oder englisch singt, den „Homeless Blues“ hat oder gemeinsam mit Sweet Susie ein Loblied an das Frauenwahlrecht („Die Gerechtigkeit sagt an“) macht, Tini Trampler ist - insbesondere im affirmativ multikulturellen Zugang ihrer Texte und ihrer Musik – in jedem Fall eine zentrale Persönlichkeit der politisch bewussten Popmusik in dieser Stadt. Als diesjähriger ganz besonderer Gast kommt Clara Luzia.

Ihr Debüt legte Clara Luzia im April 2006 vor: Railroad Tracks. Das eigens von Humpel gegründete Label 'Asinella Records' feierte damit seinen Einstand mit riesen Erfolg und fand viel Echo bei nationalen und internationalen Medien. Gleich im ersten Jahr ihres Bestehens 2006 konnte Clara Luzia mit ihrer Band neben zahlreichen eigenen Konzerten auch jene von internationalen Größen wie Sophie Zelmani, Sarah Bettens, Badly Drawn Boy oder The Frames eröffnen. Mittlerweile ist Clara Luzia eine international hochangesehene Singer Songerwriterin, gewann den Amadeus Award und hat bereits sechs Alben veröffentlicht.

Das Musikfestival >>in between<< findet im Jänner an drei Abenden traditionsgemäss im Theater Akzent statt. Bereits zum achten Mal laden in Wien ansässige „zugereiste" MusikerInnen bekannte „einheimische" Gäste zum gemeinsamen Konzert ein. So entstehen jedes Jahr neue, spannende und sich gegenseitig inspirierende musikalische Konstellationen. In den vergangenen Jahren gab es schon legendäre Zusammenkünfte, die zu langfristigen musikalischen Kooperationen führten. Die MusikerInnen samt Gästen bereisen miteinander unterschiedliche musikalische Welten und schlagen Brücken von Tradition zur Gegenwart.


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