Theater

Macbeth im Innsbrucker Kellertheater


Shakespeares Geschichte über die blutige Welt unserer Führungsetagen ist aktueller denn je. Also keine Scheu vor Klassikern. Lassen auch Sie sich von einem hochkarätigen Ensemble davon überzeugen, warum dieses Stück seit mehr als 400 Jahren immer wieder auf den Spielplänen der Theater steht.

Wäre Shakespeare ein Zeitgenosse, würde er vermutlich packende Drehbücher für das Kino schreiben. Denn "Macbeth" hat alles, was ein spannender Politthriller braucht. Aber im Gegensatz zu einem normalen Film wird die Geschichte mit einer Sprache erzählt, deren Wucht und Intensität dem Zuseher den Atem raubt.

In der von Klaus Rohrmoser auf sechs Schauspieler reduzierten Fassung steuert die Magie von drei obskuren Wesen das Geschehen. Macbeth kehrt als erfolgreicher Krieger von der Schlacht zurück. Auf einer Heide begegnet er drei Hexen. Die dunklen Nachtgestalten prophezeien ihm, dass er König von Schottland werden wird. Und schon ist Macbeth mit dem Virus der politischen Karriere infiziert. Aber er zögert, denn der Weg auf den Thron führt nur über die Leiche des regierenden Königs Duncan.

Was Macbeth fehlt, das hat seine Gattin im Übermaß: Eine grausame Herzenskälte und den absoluten Willen zur Macht. Frau Macbeth möchte „First Lady“ werden. Die Schlacht um den Thron beginnt. Und alle Protagonisten zappeln im Netz der Magie der Hexen. Weil der Sirenengesang der Macht verführt jeden, der ihm zu nah kommt.

Regie: Klaus Rohrmoser
Bühne: Klaus Rohrmoser
Kostüme: Klaus Rohrmoser
Regieassistenz: Judith Knoll
Bühnenbau: Robert Simmerle
Technik: Andreas Schwarz


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