Jazz

Maarja Nuut


„So klingt es, wenn der Schnee singt.“ Und beim Singen kennt Simon Le Bon (Duran Duran) sich aus. Was Maarja Nuut aus Estland mit Stimme, Violine und diversen Loops zustande bringt, erinnert Kritiker an Schamanengesänge der Samen, ihr Geigenspiel einerseits an den Klang einer norwegischen Hardanger Fiddle, andererseits an die tschechische Avantgardemusikerin Iva Bittova. Bei aller Experimentierfreude (Minimalistisches, Mikrotonalität, perkussives Pizzicato) spielt auch ländliche Musik des frühen 20. Jahrhunderts aus Maarjas Heimat eine Rolle und live gelegentlich sogar die Lust am Tanzen. An eine Schneeflocke könnte Simon Le Bon dabei denken.


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