Jazz

Maarja Nuut


Ihr Geigenspiel ist magisch, ihr LoopGesang hypnotisch - So klingt es wenn der Schnee singt. Als wärs neue nordische Volksmusik, die für John Cage & Steve Reich & Laurie Anderson zum Tanz aufspielt.

„Wie Träume sind für mich Musik und die Bilder und Geschichten, die sich hinter ihr verbergen, Fenster zu anderen Welten. Sie ermöglichen mir, zu Orten zu gelangen, an denen alles möglich ist. In manchen meiner Träume kann ich wählen, welche Richtung ich nehmen will und wohin meine Reise geht. Man ist dann sehr weit weg und allem nah zugleich.“

Maarja Nuut begeistert mit filigranen Melodien und intimen und spartanisch instrumentierten Arrangements, die nur wenige Zutaten benötigen, um ihren eigenen Zauber zu entfalten: die dunklen Lagen der Violine, von der sie bisweilen zur baltischen Fidel wechselt, ihr kühl temperierter Gesang und behutsam eingesetzte Klangschleifen, die ihr als Gerüst dienen und sie eigene suggestive Räume, Landschaften und Innenwelten entwerfen lassen. Eine versierte Reisebegleiterin zum Aufbruch in Kubins Traumstadt Perle: „Bitte näher zu treten!“ ließ sich eine kräftige Stimme vernehmen. „Ihr Gepäck ist in Ordnung; haben Sie Ihre Legitimation?“


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