Theater

Luzifer


Sommer 2018. Luzifer eröffnet in Melk sein Theater des Bösen. Als Ehrengast lädt er seinen ehemaligen Freund und Weggefährten Gott ein, um ihn davon zu überzeugen, dass man ihm, dem gefallenen Engel, ein Leben lang Unrecht getan hat. Und dass das Gute und das Böse auf dieser Welt, näher beieinander liegen, als man denkt.

SPRECHSTÜCK
von Bernhard Aichner
Auftragswerk der Sommerspiele Melk.
Von Bernhard Aichner
Regie: Alexander Hauer
Bühne: Daniel Sommergruber
Kostüme: Monika Biegler

Generalprobe: Luzifer zeigt Gott seine Inszenierung des Grauens – Alltagszenen aus der Vergangenheit und der Gegenwart, Historisches und Unverbürgtes. Der Theaterabend wird zur Achterbahnfahrt der Gefühle, zu einer Gratwanderung zwischen Recht und Unrecht, zwischen Wahrheit und Lüge, zwischen Lachen und Weinen. Verführerisch und diabolisch führt Luzifer Regie. Doch Gott mischt sich ein. Er kritisiert, verändert, wirkt Wunder auf der Bühne und schreibt Luzifers Stück um, und damit auch einige Episoden der Weltgeschichte neu. Luzifer wehrt sich, widerruft, legt nach. Und schon schlüpfen beide in die Rollen weltberühmter Figuren.

Bernhard Aichner zählt mit über 400.000 verkauften Büchern seiner „Totenfrau-Trilogie“, die in 15 Sprachen übersetzt wurde, zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Gegenwartsautoren. Mit seinen beiden „Melker Protagonisten“ erzählt er uns, wie absurd, humorvoll und gnadenlos unsere Welt war und ist und vielleicht sein könnte. „Ein Abend voller Überraschungen, Erkenntnisse und Wunder.“

Kartenbüro
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