Theater

Lupus in fabula


Die Bühne eine Wiese. Drei Töchter versammeln sich immer wieder am Bett ihres kranken Vaters. Die Älteste pflegt ihn, seit er sich nicht mehr selbst versorgen kann. Die Mittlere versucht eine Form zu finden, um das Sterben zu verarbeiten, damit zurecht zu kommen, es „erzählbar" zu machen.

lupus in fabula

von Henriette Dushe
Eigenproduktion Theater Drachengasse.

Die Bühne eine Wiese. Drei Töchter versammeln sich immer wieder am Bett ihres kranken Vaters. Die Älteste pflegt ihn, seit er sich nicht mehr selbst versorgen kann. Die Mittlere versucht eine Form zu finden, um das Sterben zu verarbeiten, damit zurecht zu kommen, es „erzählbar" zu machen. Die Gegenwart, die Realität, lässt sie immer wieder scheitern, aber sie gibt nicht auf ein Setting zu suchen, eine Form und Figuren. Die Jüngste versucht überhaupt ihr Leben zu ordnen, ihren Platz in der Welt zu finden und hätte da gerne mehr Unterstützung.

Miteinander, nebeneinander und gegeneinander erzählen sie von dieser Zwischenzeit, diesem Zwischenraum zwischen Leben und Tod und fragen sich, wie man wohl am Morgen aufsteht, nachdem jemand gestorben ist. Im Erzählen finden sie zusammen und erinnern sich und uns, was Familie bedeutet, im Guten wie im Schlechten, und dass der Tod unausweichlich ist, etwas, womit wir nicht klar kommen und doch darüber sprechen wollen.

Regie: Sandra Schüddekopf
Regieassistenz: Chiara Miriam Hunski
Bühne, Kostüme: Andrea Fischer
Es spielen: Karola Niederhuber, Christina Scherrer, Wiltrud Schreiner


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