Kunstausstellung · Film · Theater

Lundahl & Seitl - An Elegy to the Medium of Film


Das Medium Film prägt unser Denken, Fühlen und Handeln stärker, als wir glauben. „An Elegy to the Medium of Film“ basiert auf der Annahme, dass wir filmische Erfahrungen so weit verinnerlicht haben, dass bereits kleinste Reize von außen reichen, um sie wachzurufen.

Lundahl & Seitl dringen in die Tiefen unseres Bewusstseins vor, führen in einen abgedunkelten Raum, wo das Zusammenspiel von Filmprojektionen, Audiomaterial und choreografierten Berührungen sowohl Sedimente als auch Sentimente unserer filmischen Erinnerung aufwirbeln.

Besucherinnen und Besucher sehen sich anfangs vertrauten filmischen Instrumentarien gegenüber, bis die Kamera ein eigenes Bewusstsein zu entwickeln scheint. Sie werden eingeladen, über den Rahmen der Leinwand hinaus zu gehen und sich physisch in Szenen zu bewegen, die sie aus der Geschichte des Films kennen. Eingetaucht in diese Geschichte, treiben sie zwischen monumentalen Szenen, Klängen und Orten.

Lundahl & Seitls’ Arbeitsweise kommt aus der bildenden Kunst, sie lassen allerdings den Performance-Gedanken in ihre skulpturalen Arbeiten einfließen. So schaffen sie ein Gesamtkunstwerk, das genau im Moment seiner Entstehung gezeigt wird – als Elegie nicht nur auf bedrohte Kunstformen, sondern auch auf die architektonischen Hüllen, in denen sie präsentiert werden.

In ihrer international viel beachteten Arbeit „Symphony of a Missing Room“, die bei den Salzburger Festspielen 2011 mit dem Montblanc Young Directors Award ausgezeichnet wurde, setzte sich das Duo mit dem Museum auseinander. „An Elegy to the Medium of Film“ hingegen wirft ein Schlaglicht auf eine mögliche Zukunft von Film und Kino, indem es die Besucherinnen und Besucher zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem filmischen Medium und seiner Schnittstelle zu unserer Welt animiert.

Uraufführung

In englischer Sprache

Bitte 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn an der Abendkassa einfinden.

Konzept Christer Lundahl & Martina Seitl
Videoproduktion Tony Ahola / VideoMaskinen
Tontechnik Jan Carleklev
Tonarchiv David Östberg
Regieassistenz Sara Lindström
Mitarbeiter Rachel Alexander, Lisette Drangert, Laura Hemming-Lowe, Genevieve Maxwell & Pia Nordin


Termine

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