Oper

Luisa Miller


Giuseppe Verdi sieht in Friedrich Schillers „Kabale und Liebe“ein „großartiges Drama, voller Leidenschaft und theatralisch sehr effektvoll“: Wiewohl der Grafensohn Rodolfo um das Bürgermädchen Luisa wirbt, ist den beiden das irdische Glück verwehrt, denn ein dunkles Familiengeheimnis steht der Verbindung ebenso im Wege wie der intrigante Wurm, der Luisa zum Verrat ihrer Liebe zwingt, um ihren Vater vor dem Gefängnis zu retten.

Die vermeintliche Untreue lässt Rodolfo derart verzweifeln, dass er Luisa und sich selbst vergiftet. Erst im Sterben erkennen sie, dass ihre Liebe das Opfer einer Intrige geworden ist. „Luisa Miller“ zeigt Verdi als legitimen Erben Gaetano Donizettis und markiert den Auftakt zu einer Reihe von Erfolgsproduktionen wie „Rigoletto“, „Il trovatore“ und „La traviata“. 166 Jahre nach der Uraufführung wird dieses spannungsgeladene, mit den Techniken eines Thrillers operierende Werk erstmals in Graz gespielt. Es inszeniert der österreichische Übersetzer, Dramaturg und Regisseur Paul Esterhazy, der für seine Inszenierung von Verdis „Messa da requiem“am Staatstheater Kassel 2008 für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie „Beste Regie Musiktheater“ nominiert war.

Melodramma tragico in drei Akten, Libretto von Salvadore Cammarano nach Friedrich Schillers „Kabale und Liebe“

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Besetzung:

Musikalische Leitung
Robin Engelen
Inszenierung
Paul Esterhazy
Bühne und Kostüme
Mathis Neidhardt
Licht
Stefan Bolliger
Chor
Bernhard Schneider
Dramaturgie
Bernd Krispin
Conte di Walter
Petar Naydenov
Rodolfo
José Manuel
Federica
Dshamilja Kaiser
Wurm
Wilfried Zelinka
Miller
Elia Fabbian
Luisa
Sophia Brommer
Laura
Anna Brull
/
Yuan Zhang


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