Jazz

Luis Conde Saxofone, Klarinetten, Lale Rodgarkia-Dara, Elektroakustik, Text, Jakob Gnigler, Tenorsaxofon, Wolfgang Fuchs, Turntables


Zu diesem musikalischen Paket gibt es eine feine (Vor)geschichte. Lale Rodgarkia-Dara war vor etwa fünf Jahren in Sachen Klangkunst in Südamerika unterwegs und hat in Buenos Aires den in der dortigen Impro- und Experimentalszene gut verankerten Luis Conde kennengelernt. Die von ihren transatlantischen Erfahrungen bewegte und zehrende österreichische Musikerin, Literatin und Radiomacherin hat daraufhin eine geförderte Residency für LandesgenossInnen in der argentinischen Hauptstadt ausgeschrieben. Auf diese Weise kam der Linzer Turntablist und (Klang)künstler Wolfgang Fuchs zu seinem ersten Ticket in die Megalopolis am Rio de la Plata. Während des einmonatigen Arbeitsaufenthaltes fand Fuchs nach einigen gemeinsamen außermusikalischen Unternehmungen mit Luis Conde schließlich den Weg ins Estudio Libres, wo sie ein paar Stunden ihrer ersten gemeinsamen Gehversuche aufzeichneten. Zwei kompakte Destillate dieses Aufeinandertreffens von BassSaxofon und Turntables fanden dann unter dem Namen "Condor" ihren Weg auf eine Vinyl-Single. 2017 konnten Fuchs und Conde im Zuge einiger weniger Konzerte in Buenos Aires ihren Flug fortsetzen, etwa auch durch Rücken- und Aufwind eines Otomo Yoshihide, der gerade zufällig seine erste Südamerika-Tour absolvierte.

Wiederum ein Jahr später machte der österreichische und viel gefragte Saxofonist Jakob Gnigler (was für ein Auftritt mit P:Y:G bei den Konfrontationen 2019!) von einer Uruguay-Reise aus einen Abstecher über den Rio de la Plata und spielte u.a. im Estudio Libres mit Luis Conde und dessen Lebens- und Bühnenpartnerin Fabiana Galante. In der Zwischenzeit haben Lale Rodgarkia-Dara und Wolfgang Fuchs zusammen mit Veronika Mayer als "Sarros" einige spannende und unspannende Konzerte erlebt, die in der Knusper- und Flüsterromantikabteilung eines gut sortierten Musikladens zu finden wären.


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