Literatur

Ludwig Laher - was hält mich


Ludwig Laher zeichnet - minutiös recherchiert - in verschiedenen Tonlagen den bemerkenswerten beruflichen wie privaten Werdegang des Gestapo-Chefs von Wiener Neustadt und Massenmörders von Charkow nach.

Der österreichische Schriftsteller Ludwig Laher stellt an diesem Abend seinen neuen Lyrikband „was hält mich“ (Wallstein Verlag, 2015) vor, die Lesung wird musikalisch von Roman Gerold begleitet. Der Kulturjournalist und Musiker hat zu manchen Texten extra Klangflächen geschaffen, die den Vortrag des Autors ergänzen: soundcloud.com/romangerold

Nach zwölf Jahren gibt es wieder einen Band mit hauptsächlich unveröffentlichten Gedichten von Ludwig Laher. Darin nimmt der Dichter die Sprache beim Wort und ihre Bestandteile auseinander, dreht sie und verdreht sie und macht so immer neue unerwartete Sinnschichten sichtbar. Kurz und konzentriert sind die meisten Gedichte, (Selbst-)Vergewisserungen, (Selbst-)Infragestellungen, Einladungen zu gemeinsamem Nachdenken und Nachspüren. Poesie als ausbalancierte Momentaufnahmen, die Veränderung und Dauer festhalten.

Ludwig Laher, geboren am 11. Dezember 1955 in Linz, lebt in St. Pantaleon und veröffentlicht Prosa, Essays, Hörspiele, Drehbücher etc. Zuletzt erschienen u.a. die Romane „Herzfleisch-entartung“ (tb, 2009), „Verfahren“ (2011) und „Bitter“ (2014). Seit den 1980er Jahren publiziert er etwa alle zehn Jahre einen Gedichtband.


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