Tanz

Love Songs


Heutzutage soll am besten alles schnell, einfach und ungefährlich sein. Doch das ist die Liebe nicht und ist sie nie gewesen. Vielleicht ist die Kommunikation heutzutage durch das Internet "unverfänglicher", aber die tiefe Sehnsucht und der Wunsch nach Liebe bleiben.

In "Love Songs" begibt sich der bekannte Choreograf Ives Thuwis gemeinsam mit Jugendlichen auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle, Sehnsüchte und Bedürfnisse – und das sehr physisch und so gar nicht virtuell. Das gerühmte und verfluchte Phänomen "Liebe" wird zu einem Kampf gegen Erwartungshaltungen, Idealbilder und Schmerz. Denn es gibt keine Liebe ohne Enttäuschung, keinen Versuch ohne Scheitern, keinen Trost ohne Schmerz und kein Gemeinsam ohne Einsam.

Der Wunsch, so geliebt zu werden, wie man ist, ist oft leise, aber deshalb nicht weniger stark, die Wut darüber, nicht angenommen zu werden oft laut, dafür aber nicht weniger einsam. All diese Konflikte, das Wünschen und Begehren übersetzt Love Songs in die universelle Sprache des Tanzes. Das Material kommt aus den eigenen Erfahrungen, Ansichten, Meinungen und Erinnerungen der jugendlichen Akteur_innen, aber bewegt uns alle.

Konzept & Choreografie: Ives Thuwis | Assistenz & Co-Choreografie: Malika Fankha | Dramaturgie: Julia Perschon | Ausstattung: Artemiy Shokin | Licht: Andreas Ladik | Mit: Inès Domìnguez del Corral, Paula Dominici, Oskar Jeglitsch, Daniel Karanitsch, Lilie Lin, Naïma Mazic, Marco Payer


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