Klassik

Louis Lortie, Klavier


„Louis Lortie gehört zu jenem halben Dutzend Pianisten auf der Welt, für die man alles andere stehen und liegen lassen muss, wenn man sie erleben kann“, schrieb der „Daily Telegraph“ über den Franko-Kanadier, der seit langem in Europa heimisch ist.

Der Weltklasse-Pianist bestätigte mit der 2013 erschienenen CD-Einspielung „Liszt at the Opera“ erneut seine Kompetenz in Sachen Franz Liszt und widmet sich hier einigen pianistischen Schaustücken aus der Feder des Komponisten. „Diese Einspielung ist höchst virtuos! Ich habe bereits davor einiges von Liszt eingespielt, aber noch nie derart Schrilles“, so Louis Lortie über sein Album. Vor der Erfindung des Tonträgers waren Fantasien und Paraphrasen nicht nur ein beliebtes Mittel, um auch im Salon Opernmelodien zu genießen, sie waren auch bewährtes Medium, um sich mit seinen pianistischen Fähigkeiten in Szene zu setzen und das Publikum zu begeistern. Eine der herausragendsten Paraphrasen ist Franz Liszts „Réminiscences de Don Juan“ – also seine Erinnerungen an den „Don Giovanni“ von Mozart, mit denen der Komponist sein Publikum immer wieder zur Ekstase brachte. 1941 komponiert ist sie absolut unübertrefflich in ihrem Ideenreichtum, ihren originellen Klangwirkungen und ihrem klaviertechnischen Glanz.

Programm:

W.A. Mozart / F. Liszt: Réminiscences de Don Juan
R. Wagner / F. Liszt: Ouvertüre zu „Tannhäuser“
R. Wagner: Prelude und Liebestod aus „Tristan und Isolde“  Feuerzauber aus „Die Walküre“  Siegfried-Idyll


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