Pop / Rock

Los Infierno


Matti Bildt schreibt im Ox: „LOS INFIERNO, deren Name die spanische Bezeichnung zur religiösen Vorstellung von „Hölle“ aufgreift, servieren einen überhitzen Tex-Mex-Aufguss totgesagter Back From The Grave-Materie in dem rotzigen, ungestümen „One take“-Charme einer direkt in die Bandmaschine geprügelten Live-Show. Das erinnert nicht von ungefähr an die Landsleute LOS EXPLOSIVOS oder die Projekte vom Spießgesellen Wild Evel, also seine TRASHBONES oder die STAGGERS, sowie an WAU Y LOS ARRRGHS!!!, die in ähnlich ruppiger Grazie das rollende „R“ und durchgepeitschte „Ay-ay-ayyyyyeeeee“s hervorknurren.
Das Sujet der mexikanischen Garagepunk-Ungetüme dürfte – und das lässt sich auch mit unterentwickelten Spanischkenntnissen feststellen – konform zur Teen-Trash-Doktrin gestaltet sein, umgesetzt wird es mit Lockerheit und Spielfreude, mit Wucht und Biss, und verknüpft Sixties-Teenpunk-Sound mit Freakbeat und der knöchernen Brachialität des Garage-Revivals.
Dieser Sound erinnert an LOS SAICOS und LOS YORKS, die hier ebenso fein gecovert werden wie THE CLOVERS, LOS CHIJUAS und PAUL REVERE & THE RAIDERS, klingt nach MORLOCKS und GRUESOMES und der Verköstigung einer großen Palette Trader José Premium, die dem hörbaren Spaß an der Entstehung dieser Songs zuträglich gewesen sein dürfte.
Das ergibt in der Summe zwölf originelle Smash-up Garage-Kracher und einen Garant für ein Stimmungshoch beim nächsten Tanztee.“


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