Alte Musik · Oper · Klassik

L'Orontea


Die Liebe? Oder die Philosophie? Wessen Einfluss ist stärker? Aus dieser Fragestellung entstand die erste Komödie der Opernhistorie: „L’Orontea“, die in Innsbruck komponiert und 1656 uraufgeführt wurde.

Hofkomponist Pietro Antonio Cestis Karnevalsoper trat von hier aus ihren Siegeszug durch Europa an und wurde zu einer der meistaufgeführten Opern des 17. Jahrhunderts. Von der Welle der Alten Musik erfasst, feierte „Orontea“ Ende des 20. Jahrhunderts in Innsbruck eine triumphale Wiederentdeckung.

Nun werden sich diesem frühen Meisterwerk des Belcanto herausragende Teilnehmer-Innen jenes Wettbewerbs annehmen, der nach dem Schöpfer der Oper benannt ist. Die köstliche Geschichte von der ägyptischen Prinzessin Orontea, die der Liebe abgeschwört hat und dann doch für den schönen Maler Alidoro entflammt, wird nun am Entstehungsort des Werkes bei der BAROCKOPER:JUNG erzählt.

Oper in einem Prolog und drei Akten von Pietro Antonio Cesti
Libretto von Hiacinto Andrea Cicognini
Uraufführung: 1656, Innsbruck, Neues Hoftheater (Komödienhaus) am Rennweg

Besetzung:

David Bates (Musikalische Leitung)
Stefano Vizioli (Regie)
Anna Maria Heinreich (Kostüme)
Gloria Giordano (Choreografie)

La Nuova Musica

Orontea Giuseppina Bridelli (Mezzosopran)
Silandra Solen Mainguené (Sopran)
Aristea David Hernández Anfruns (Tenor)
Giacinta Anat Edri (Sopran)
Alidoro Fernando Guimarães (Tenor)
Corindo Michał Czerniawski (Countertenor)
Creonte Jeffrey Francis (Tenor)
Gelone Giorgio Celenza (Bariton)
Tibrino Aurora Faggioli (Mezzosopran)


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