Jazz

Lizz Wright


Konzerthaus Wien

1030 Wien, Lothringerstraße 20

Di., 14.02.2017

21:00
  • Mozart-Saal

Musik ist für die Sängerin, die bereits mit Nina Simone und Abbey Lincoln verglichen wird, in jedem Fall mehr als nur Unterhaltung – sie ist etwas, das man zum Leben so notwendig braucht .

Lizz Wright hat den Gospel im Blut wie kaum eine Zweite: Die Tochter eines Geistlichen aus Georgia sang schon als kleines Mädchen im Gottesdienst und sog so die Traditionen afroamerikanischer Kirchenmusik gewissermaßen mit der Muttermilch auf. Popmusik war dagegen in der strenggläubigen Familie tabu – was die junge Lizz jedoch nicht daran hinderte, ihren musikalischen Bezugsrahmen um Namen wie Jimi Hendrix, Eric Clapton oder Neil Young zu erweitern. In ihren Songs mischen sich dementsprechend Gospel und Blues, Jazz und Rock, Heiliges und Profanes auf einzigartige Weise.

Dabei ist die Kombination unterschiedlicher Stile für die charismatische Sängerin das Natürlichste der Welt: "Als ich zum ersten Mal das hörte, was die Leute 'den Blues' nannten,war ich verblüfft, weil ich diesen Sound mein Leben lang gehört hatte", erzählt sie. "So sangen die Frauen bei uns in der Kirche." Egal, ob mit Jazz, Blues oder den Gospels ihrer Kindheit - Lizz Wright singt, um ihr Publikum zu berühren. Denn Musik ist für die Sängerin, die bereits mit Nina Simone und Abbey Lincoln verglichen wird, in jedem Fall mehr als nur Unterhaltung – sie ist etwas, das man zum Leben so notwendig braucht wie die Luft zum Atmen. Etwas, das uns dann hilft, wenn wir nicht mehr weiterwissen. Etwas, das Berge versetzt.