Tanz · Theater

Literarische Kafka-Lektüren


Den Ausgangspunkt für die tiefergehende Beschäftigung mit Franz Kafka bilden die Echoräume und Heterotrophien in dessen Sprache. Auf das stille Lesen folgte das Verlautbaren des Textes und schließlich ein In-sich-Nehmen der Worte. Die Sprache geht in den Körper, wird angeeignet, einverleibt. Kafkas Worte verlebendigen sich, wenn sie frei gesprochen im Raum erklingen. Bewegung und Wort finden eine tiefergehende, allumfassende Erkenntnis. Kausalketten verschwimmen, und die Zeit löst sich, Text und Tanz kommen für kostbare Augenblicke aus derselben Quelle, erscheinen,
vergehen, sind … und Kafka tanzt.

In Zusammenarbeit mit der Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft.

Žiga Jereb: Tanz | Daniela Gruninger: Tanz | Charlotte Spitzer: Rezitation


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