Kunstausstellung

Linde Waber


Eine enorme Schaffenskraft prägt das Werk von Linde Waber. Seit 1988 entstehen jeden Tag Zeichnungen und Collagen, in denen sie Alltägliches aus ihrer direkten Umgebung festhält. Als aufmerksame und feinfühlige Beobachterin entpuppt sie sich auch in den Zeichnungen von Ateliers befreundeter KünstlerInnen.

Eines ihrer zentralen Motive ist seit Jahrzehnten ihr Garten und ihr Haus in Zwettl, ihrem Geburts- und Kindheitsort. Zu dem Garten, der einst ihrer Mutter gehörte, verbindet sie eine intensive Geschichte. „Und so male ich ihn, diesen Garten mit den Sträuchern und Bäumen und Blumenbeeten und mit seiner Wildnis.“ (Linde Waber)

Linde Waber (*1940) studierte von 1958 bis 1964 bei Christian Ludwig Martin und Maximilian Melcher an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Linde Waber erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter den Oskar-Kokoschka-Preis der Stadt Salzburg (1961) und die „Große Goldene Ehrenmedaille der Gesellschaft Bildender Künstler Österreichs“ (1983). 2010 widmete ihr das Leopold Museum eine große Retrospektive.


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