Theater

Liliom.Club


Nach seinem letzten Theater-Mash-up TAXI.SPEIBER (Taxi Driver trifft auf Herrn Karl) rührt Regisseur Ernst Kurt Weigel erneut einen Kult-Film mit einem Theaterklassiker zusammen. Diesmal „Fight Club“ von David Fincher und „Liliom“ von Franz Molnár.

Das neueste Mash-up des bernhard.ensembles verwebt abermals zwei Meisterwerke: „Liliom“ von Franz Molnár und „Fight Club“ von David Fincher. Gewalt und Anarchie verbinden die beiden Stücke: Aus der Not heraus plant Liliom einen Raubüberfall. Edward Norton schlägt sich durch den 1999 gedrehten Film und steckt auch reichlich Schläge ein.

„Fight Clubs“ im Wiener Prater

In LILIOUM.CLUB verlegt Regisseur Weigel die Handlung nach Wien. Schauplatz ist der Wiener Prater. Andreas Zavoczki, Liliom genannt, ist ein Schausteller im Dienst der zweifelhaften Frau Muskat, versucht seine widersprüchlichen Gefühle in Selbsthilfegruppen zu bewältigen. Sein bester Freund Ficsur jedoch gründet geheime „Clubs“ auf Parkplätzen, in Kellern und Bars, wo Männer mit nackten Fäusten gegeneinander kämpfen, besessen von dem Plan, furchtbare Rache an einer Welt zu nehmen, in der es keine menschliche Wärme mehr gibt. Das Leben als Anarcho taugt dem Liliom so lange, bis plötzlich eine schöne Unbekannte seine Wege kreuzt.

Wann ist ein Mann ein Mann?

„Aggression und Gewalt, unterdrückt oder gelebt, sind im Menschen verankerte Verhaltensmuster,“ erzählt Regisseur Weigel zu dem Hintergrund seiner aktuellen Arbeit. „Mich hat interessiert, was ist Männlichkeit? Wie sieht der Kampf um das Mann-Sein aus? Was erwartet die Gesellschaft von Männern heute? Und: Ist die Anarchie nicht die einzig sinnvolle Lebensform in einer komplett durchgeknallten Welt?“


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